Mobilitätsberatung


Praktika im Ausland – die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) unterstützt Betriebe und deren Lehrlinge bei der Organisation und Finanzierung eines Auslandspraktikums. Ziel des Projektes ist es, die grenzüberschreitende Mobilität von Auszubildenden und Fachkräften sowie Ausbildern aus den Handwerksunternehmen zu entwickeln und zu befördern. Die Teilnehmer erwerben interkulturelle Kompetenzen, spezielles Fachwissen sowie berufliche Fertigkeiten. Dabei hilft Mateusz Krzyzanowski, Projektmitarbeiter im Projekt Mobilitätsberatung, ausländische Partner zu suchen und in die Aktionen einzubinden. „Ich berate interessierte Betriebe und deren Lehrlinge bei den Fragen rund um das Thema Auslandspraktikum, helfe bei der Organisation dieser Praktika und bereite die Teilnehmer gezielt auf den Auslandsaufenthalt vor. Ein Praktikum im Ausland können dabei nicht nur die Lehrlinge, sondern auch Arbeitnehmer bzw. Ausbilder absolvieren. Die meisten Praktika dauern zwischen drei bis vier Wochen.“ Er betont auch den Nutzen für die Handwerksbetriebe durch den Erwerb von fachlichen, sozialen wie auch sprachlichen Kompetenzen von Teilnehmern. „Ich wünsche, dass sich Handwerker offen und neugierig zeigen für das Fremde, das Neue, das Unbekannte. Interessierte Facharbeiter lassen sich durch einen Aufenthalt im Ausland vielleicht zusätzlich motivieren. Potenzielle Lehrstellenbewerber entscheiden sich eventuell gerade deshalb für den Ausbildungsbetrieb,“  so Krzyzanowski. Ein Auslandsaufenthalt kann auch eine Art der Anerkennung für den Mitarbeiter bzw. Lehrling sein.

Praktikumsmöglichkeiten gibt es in Italien, Frankreich, England, Spanien, Nordirland, Schweden, Polen, auf Malta und neu in Irland (Dublin) und Finnland (Turku). Das Netzwerk von Partnern im Ausland wächst ständig.

Wir bieten Ihnen:

  • Beratung rund um das Thema Mobilität
  • Unterstützung der Betriebe bei der Akquise von Partnerunternehmen
  • Organisation und Durchführung von Auslandsaufenthalten
  • Einzel- und Gruppenentsendungen
  • Unterstützung und Betreuung während des Austausches im Ausland
  • Recherche von Finanzierungsmöglichkeiten
  • Durchführung von Vorbereitungs- und Informationsveranstaltungen
  • Veröffentlichung von Erfahrungsberichten  zum Thema Mobilität auf der Homepage der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg

Was macht ein Auslandspraktikum aus? Wer profitiert von den Auslandserfahrungen?

Diese und weitere Fragn stellt unser Mobilitätsberater Mateusz Krzyzanowski Ausbildern, Betriebsinhabern und Lehrlingen:

F/G/M Automobil GmbH Franz Graf Mettchen Filiale Erkner

Krystian Kieszczewski ist nicht der erste Lehrling der F/G/M Automobil GmbH aus Erkner der Auslandserfahrungen machen durfte. Die angehenden Kfz-Mechatroniker waren in Italien und Spanien.

Im Gespräch mit dem Verantwortlichen für die Ausbildung im Betrieb, Toni Schön:

Warum haben Sie Krystian für ein Auslandspraktikum angemeldet?

„ Die Teilnahme an diesem Projekt ist ein Mehrwert für den Ausbildungsbetrieb und gleichzeitig Wertschätzung für den Lehrling. Für uns war wichtig, dass Krystian im Ausland die Möglichkeit bekommen hat über den Tellerrand zu schauen und zu sehen wie in Spanien gearbeitet wird.”

 Würden Sie weitere Lehrlinge ins Ausland schicken?

„Selbstverständlich.”

Frage an Krystian Kleszczewski (Foto li.):

Würdest du nochmal ins Ausland gehen um ein berufliches Praktikum zu absolvieren?

„Auf jeden Fall! Ich habe eine tolle Erfahrung in Spanien gemacht und würde gerne noch ein Auslandspraktikum machen! Vielleicht in Polen?“

FGM 3