Studienreisen


Wien – Österreich

Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) bot Handwerksbetrieben und deren Ausbildern die Möglichkeit an einem besonderen Programm teilzunehmen.

Das Projekt gemeinsam mit der IFA befasst sich mit der Qualitätssicherung in der Ausbildung, der Internationalisierung der dualen Ausbildung und der überbetrieblichen Ausbildung. Fünf Ausbilder aus Handwerksbetrieben im Kammerbezirk hatten die Möglichkeit mit zum Erfahrungsaustausch nach Wien zu reisen. Inhalt des Programms waren unter anderem die Berufsbildung in Österreich, ein Unternehmensbesuch mit Austausch zur Lehrlingsausbildung im Betrieb, ein Vortrag der Berufsinformation der Wiener Wirtschaft (BIWI), Besuche der Lehrwerkstätte des ÖBB und einer Berufsschule sowie der Wirtschaftskammer Österreich (WKO).

Folgende Unternehmen waren mit dabei: Peter Bönisch und Steffen Bönisch GbR, Michael Hirt, Michael Schulze, Prodimex GmbH und HNE Hochschule für nachhaltige Entwicklung (FH).

Poitiers – Frankreich

Berufsbildung ohne Grenzen

Zum Projekt „Berufsbildung ohne Grenzen“ fand jetzt ein erster Besuch der Kooperationspartner aus Frankreich in der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg statt. Die Vertreter aus Frankreich Agnieszka Litwinowicz, Mobilitätsberaterin Aquitaine Limousin-Poitou-Charentes, Andreas Gabriel, Nationalverband für Berufsbildung im Kfz-Gewerbe (ANFA )und Frédéric Bouyssi, stellvertretender Direktor des Bildungszentrums CFA de Mont de Marsan, führten Gespräche zum geplanten Lehrlingsaustausch mit Uwe Hoppe, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg und Michaela Schmidt, HWK-Abteilungsleiterin Berufsbildung sowie HWK-Mobilitätsberater Mateusz Krzyzanowski.

Geplant ist ein Auslandspraktikum für französische Jugendliche bei deutschen KFZ-Betrieben. Dazu fanden bei Betriebsbesuchen erste Gespräche mit Firmen in Frankfurt (Oder) statt. Den Fragen zur Ausbildung stellten sich die Geschäftsführer bzw. Ausbilder von AutoLand FF GmbH, Autohaus Bohlig GmbH, K & S Oder-Spree Autohandelsgesellschaft mbH und der Autohaus Minnich an der Oder GmbH. Neben einem Blick in die Werkstätten gab es einen regen Austausch zu den jeweiligen Gegebenheiten in Frankreich und Deutschland sowie allgemein zum Lehrberufsbild des KFZ-Mechatronikers.

Zum Abschluss der Kurzreise besichtigten die Teilnehmer noch die Berufsbildungsstätte der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg in Hennickendorf mit ihren modernen Werkstätten in den verschiedenen Fachbereichen, sprachen mit Ausbildern und schauten Lehrlingen bei der Arbeit über die Schulter. Die ersten Azubis aus Frankreich – zehn KFZ-Mechatroniker und zwei Karosseriebauer –  haben bereits ihr Interesse für ein zwei- bis dreiwöchiges Praktikum in Deutschland signalisiert. Sie wollen die Chance nutzen, hierdurch die Berufsausbildung in Deutschland live zu erleben, Land und Leute kennenzulernen sowie sprachliche Kompetenzen auszubauen.

Die Handwerkskammer freut sich auf weitere Bewerbungen von Lehrlingen aus Frankreich, um konkrete Vereinbarungen mit den Ausbildungsbetrieben zu treffen. Das zwei- bis dreiwöchige Praktikum startet voraussichtlich im Oktober 2017.

Besuch Poitiers in der HWK Ff. (O)

© hwk-ff.de

Bordeaux– Frankreich

Berufsbildung ohne Grenzen

Im Rahmen des europäischen Projektes “Berufsbildung ohne Grenzen” besuchten 18 französische studierende Lehrlinge sowie ein Wissenschaftler der Université de Bordeaux die Bildungsstätten Hennickendorf und Frankfurt. Sie nahmen die duale Ausbildung in Deutschland unter die französische Lupe. Im Autohaus Thomas Minnich GmbH & Go. KG und in der Bergland-Gruppe in Frankfurt sowie in der Berufsbildungsstätte in Hennickendorf hospitierten sie. Zudem nahmen sie Abläufe, Stundenpläne und den Werkstattunterricht der deutschen Lehrlinge im Erfolgsmodell “Duale Ausbildung” in Augenschein. “Die Deutschen legen noch mehr Wert und Augenmerk auf Qualität”, erzählte der 25-jährige Romain Bonne, der von der französischen Überseeinsel Réunion stammt und aktuell sein duales Studium im Service-Bereich einer Peugeot-Werkstatt in Bordeaux absolviert. Erasmus+ finanzierte die Studienreise.

Mateusz Krzyzanowski

Mobilitätsberater

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Mateusz.Krzyzanowski@hwk-ff.de