Bonjour und Willkommen in Deutschland


Mit Bonjour und einem knusprigen Baguette wurden sie in der Handwerkskammer begrüßt­: 11 junge Leute aus Frankreich, die im Rahmen des Austauschprogramms „Berufe ohne Grenzen“ zum Praktikum nach Deutschland gekommen sind. Jeremy, Noemie, Pauline, Alicia, Anais, Armand, Pierre, Jordan, Antony, Laetitia und Hugo sind zwischen 16 und 19 Jahre alt und zumeist das erste Mal so lange von zu Hause weg. In unserem Kammerbezirk werden sie zwei Wochen lang nicht nur die alltägliche Arbeitswelt im Nachbarland – ob im Friseursalon, in der Bäckerei oder beim Malermeister oder Fliesenleger – hautnah erleben, sie wollen auch viel über Land und Leute erfahren und natürlich Deutsch lernen.  Am 9. April reisten sie nach Hause.

Hier, berichten einige der Mädchen und Jungen aus Frankreich über ihre Erfahrungen in Frankfurter Praktikumsbetrieben und ihre Eindrücke von Deutschland.

Armand Bonnafout bei Firma Bönisch, Schlosserei – Stahlbau – Fahrzeugbau

Verständigung mit Hand und Fuß, so funktioniert die Arbeit zwischen den Mitarbeitern der Firma Bönisch und dem 22-jährigen Armand (Mitte) aus Frankreich. Der junge Mann hat sich nach einem abgebrochenen Studium für eine Ausbildung im Metallbereich entschieden. Der Werkstoff fasziniert ihn sehr. So hat er bereits an Kunstwettbewerben teilgenommen, wo seine Metallarbeiten großen Anklang fanden.

In der Schlosserei Bönisch, wo Armand acht Arbeitstage lang in den Alltag eines deutschen Betriebes schauen konnte, hat er zum Beispiel schmiedeeiserne Fenstergitter produziert und auch Edelstahlarbeiten durchgeführt. Armand ist nicht zum ersten Mal in Deutschland. Ihm gefällt die deutsche Kultur und die Menschen sind ihm immer freundlich begegnet. Das war auch ein Grund, warum er sich für diesen Auslandsaufenthalt entschieden hat.

In der Schlosserei Bönisch wurde er sehr offen und freundlich aufgenommen. Die Verständigung funktioniert sehr gut im Englischen und mit den deutschen Vokabeln, die Armand bereits spricht. Es wird nicht sein letzter Besuch in Deutschland gewesen sein.

Pierre Bascoul bei Elektrotechnische Anlagen Bollfras (Inhaber: Andreas Bell)

Pierre absolviert in Frankreich eine 4-jährige Lehre zum Elektriker und hofft, nach Ende der Lehre vom Betrieb übernommen zu werden. Die Ausbildungsdauer in Frankreich ist abhängig von den Zukunfts- und Karriereplänen der jungen Leute. Es gibt die Möglichkeit, eine Basisausbildung von 2 Jahren zu machen, 4 Jahre eine weiterführende Ausbildung zu absolvieren und mindestens 6 Jahre sind notwendig, wenn eine höhere Karriere angestrebt wird.

Der 19-jährige Pierre wurde in dem Frankfurter Elektrounternehmen sehr gut aufgenommen. In seinem französischen Betrieb arbeitet er überwiegend auf Großbaustellen. „Das ist hier ganz anders“ sagt Pierre. „Wir arbeiten viel auf kleinen Baustellen. Das ist sehr interessant. Man bekommt alle Arbeitsschritte von Anfang bis Fertigstellung mit.“ Auch Andreas Bell, Inhaber des Betriebes, ist zufrieden. „ Pierre hat sich gut in unser Team eingefügt. Die Verständigung erfolgt problemlos auf Englisch und manchmal versucht sich Pierre auch im Deutschen. Für uns ist es interessant zu erfahren, wie die Ausbildung in Frankreich so läuft.“ Leider ist die Zeit sehr kurz, laut Andreas Bell. Gern hätten sie ihm noch das eine oder andere gezeigt.

Gefragt nach seinen Eindrücken von Frankfurt (Oder) und seinen Freizeitaktivitäten meint Pierre „Ich fühle mich hier sehr wohl, doch eigentlich ist das Alltagsleben wie zu Hause.“ Gemeinsam mit den anderen französischen Lehrlingen wird jeden Tag nach Feierabend gemeinsam gegessen und etwas unternommen.

Jérémy Chiffre bei  Fliesenlegermeister Wolf

Jérémy will Fliesenleger werden und nicht nur in Frankreich, sondern auch im Nachbarland, als Praktikant Berufserfahrungen machen. Ganz schön aufregend für den 19-Jährigen, der jetzt zum ersten Mal in Deutschland ist und die Sprache kaum spricht. Der junge Mann arbeitet für knapp 2 Wochen im Team der Fliesenlegerfirma Wolf.

Weil er bereits Berufserfahrung hat, wurde er auf einer Baustelle im Frankfurter Ortsteil Markendorf eingesetzt, wo ein großes Bürogebäude umgebaut wird.

Sein Betreuer Frank Rathmann ist sehr zufrieden mit dem jungen Franzosen, denn Jeremy arbeite selbstständig und aufmerksam. Beide sprechen die Sprache des anderen nicht. Die Verständigung funktioniert nur mit ein paar Brocken Englisch, aber auch ohne Worte. „Handwerker verstehen sich eben. Handwerk heißt mit den Händen und so klappt es durch Zeigen und Machen“, meint Frank Rathmann. Der angenehme Nebeneffekt, ein paar Worte Französisch habe Rathmann durch Jérémy auch schon gelernt.

Alexander Wolf, dem Firmeninhaber, gefällt das Austauschprojekt Berufsbildung ohne Grenzen. Er gibt jungen Leuten gern eine Chance, im Ausland Erfahrungen zu sammeln. So kommt einer seiner aktuellen Lehrlinge aus Polen. Grenzüberschreitende Suche spielt aktuell auch bei der Lehrlingsgewinnung eine Rolle.

Alicia Alves Baptista und Anais Riols bei  Frisierkunst GmbH

Anais und Alicia, die beiden angehenden Friseurinnen, verabschiedeten sich mehr als zufrieden von den Mitarbeiterinnen der Friseurkunst GmbH  in der Karl-Marx-Straße 176 und Berliner Straße 24 in Frankfurt. Die jungen Französinnen sind Lehrlinge im 2. Lehrjahr. Sie sammelten bei den deutschen Gesellinnen in zwei Praktikumswochen gute Erfahrungen. „Schwierig für alle ist, dass wir kein Französisch, die beiden kein Deutsch und wir alle nur mäßig Englisch sprechen und verstehen“, bedauert Meisterin Kerstin Höppner. Ein Suchmaschinenübersetzer half in der Not. Trotz Sprachbarrieren verstand man sich in den 14 Tagen. Beim Shampoonieren, Lockendrehen, beim Üben am Puppenkopf und beim Nachstecken von Frisuren gelang die Arbeit auch ohne Sprachkenntnisse. Die Friseurkunst GmbH bildet derzeit vier Lehrlinge aus. Kerstin Höppner begrüßt den Lehrlingsaustausch. Sie denkt sogar über einen Auslandsaufenthalt ihrer Ausbilder nach. „Die Leistungen der französischen Lehrlinge haben mich beeindruckt. Ich würde jederzeit wieder Austauschlehrlinge aufnehmen, wünsche mir jedoch einen längeren Zeitraum von mindestens vier Wochen“, so die Beeskowerin.

Jordan Hanin bei der Firma electromeyer – Elektroinstallation Burckhard Meyer (Inhaber: Jens-Uwe Curth)

Jordan Hanin kommt aus Albi (Frankreich) und ist angehender Elektrotechniker. Sein Praktikum absolvierte er bei electromeyer in Frankfurt (Oder). „Mein Wunsch ist, hier neue und moderne Techniken in Deutschland kennenzulernen“- erklärte Jordan. Er schloss seine erste Ausbildung bereits innerhalb von zwei Jahren als CCAB-Techniker ab. Seine derzeitige „Lehre“ über zwei Jahre zählt in Frankreich als technische Weiterbildung. Peter Urban, Mitarbeiter der Elektrofirma electromeyer  und erfahrener Mentor, bezog Jordan sowohl in große Installations- wie auch in kleine Reparaturprojekte ein. Die Deutschen schätzten seinen Fleiß und seine Pfiffigkeit. „Wir würden ihn jederzeit wieder aufnehmen“, beteuert Firmenchef Jens-Uwe Curth.  Jordan schaute sich Tricks ab und erhielt Tipps, wie z. B. für die Verarbeitung der Kabelkanäle und für Unterputzinstallationen. „Wir regen an, das die nächsten Austauschlehrlinge mindestens vier Wochen im Betrieb sind“, so Herr Curth. Er kümmert sich gern um angehende Elektrotechniker bzw. junge Handwerker in seinem Betrieb. Im neuen Ausbildungsjahr kommen zum derzeitig einzigen Azubi im 3. Lehrjahr ein Elektronikerlehrling, eine Bürokauffrau und ab Herbst ein lernwilliger Syrer dazu. Die von der Handwerkskammer organisierten Austauschprojekte ins Ausland findet Curth interessant. „Ich komme mit Sicherheit nochmal auf den Mobilitätsberater Mateusz Krzyzanowski zu, um mich über weitere Möglichkeiten zu informieren.“

Jordan empfand die Sprachbarriere als größtes Problem in diesem Austausch. Obwohl sie sich mithilfe ihrer Hände und Füße unterhalten konnten, mussten dennoch Übersetzungs-Apps benutzt werden. Mit einem Bildband wurden die wichtigsten technischen Begriffe bildlich gezeigt bzw. demonstriert. „Der kurze Crash-Kurs von nur zwei Stunden für die Lehrlinge in Frankreich reicht nicht“, sagt der junge Franzose rückblickend. Der angehende Elektrotechniker Jordan Hanin hätte sich eine längere Zeit in Deutschland gewünscht.

Pauline Massimino und Noémie Albert bei Maske & Schnitt – Inhaberin: Susanne Brietzke

Pauline Massimino und Noémie Albert absolvierten ihr zweiwöchiges Praktikum bei Maske & Schnitt in Frankfurt (Oder). Sie übten nicht nur Hochsteckfrisuren und Schnitte am „weiblichen“ Puppenkopf im Friseursalon, sondern shampoonierten, färbten und rasierten die männliche Kundschaft. Gleichzeitig schauten sie den Mitarbeiterinnen über die Schulter sahen, wie der Umgang mit Kunden hierzulande ist und welche Frisurentrends es in Deutschland gibt. Dabei lernte das Team von „Maske & Schnitt“ die eine oder andere französische Vokabel und die korrekte Aussprache französischer Produkte.

Die angehenden Friseurinnen waren aufmerksam und neugierig, lobten die deutschen Kolleginnen. Beide probierten Techniken, die sie bei Saloninhaberin Susanne Brietzke und deren Mitarbeiterinnen sahen, möglichst gleich bei den Kunden aus. Damit punkteten die begabten Französinnen bei der Chefin. Zudem erzählten sie, dass „in Frankreich schneller gearbeitet wird. Friseure nehmen sich dort weniger Zeit mit dem Kunden“, so die Lehrlinge von der französischen Partnerkammer aus Albi.
Für Pauline und Noémie war die Dauer des Praktikums bei Susanne Brietzke zu kurz. Auch die Inhaberin wünscht sich einen längeren Aufenthalt, „da die Sprachbarriere erst nach den knapp zwei Wochen brach. Für das Kennenlernen der Abläufe, der Techniken, des Unternehmens und der Kolleginnen benötigen die Lehrlinge schon ein paar Tage Zeit.“ Erst danach könne man am Sprachverständnis arbeiten.

Laetitia Galdeano bei Bäckerei und Konditorei Schulze – Inhaber: Dirk Richter

Essen bringt Menschen zusammen!

Die Schokoladentorte im Verkaufsbuffet sieht zum Anbeißen aus. Genau wie die Napoleonschnitte aus Blätterteig mit Puddingcreme. Gezaubert hat die süßen Köstlichkeiten Laetitia aus Frankreich. Die 17-Jährige zukünftige Konditorin ist für zwei Wochen zu einem Praktikum in der Bäckerei Schulze in Tauche. Laetitia lernt den Beruf im zweiten Lehrjahr. Sie ist zum ersten Mal in Deutschland. „Alles ist neu und spannend“, bekennt sie lächelnd und ist stolz, dass sie schon ein paar Worte Deutsch gelernt habe wie “Guten Tag”, “Auf Wiedersehen” und “Tschüss”, aber auch schwere Worte wie Spritzkuchen und Quarkkeulchen kennt sie jetzt.
„Die beiden jungen Praktikanten aus unserer Partnerkammer in Frankreich sind super“, schwärmt Bäckereichefin Martina Richter. „Für uns war es ein großer Gewinn, Laetitia und Hugo hier zu haben. Sie haben sich toll mit unseren drei Lehrlingen verstanden, waren fleißig und kreativ und die von ihnen gefertigten Backwaren, ob nun Baguette oder Torten, sind bei unseren Kunden prima angekommen.“, ergänzt sie.

„Essen bringt eben Menschen zusammen“, meint Laetitia dazu. Sie mag besonders das Kreative und Künstlerische an ihrem zukünftigen Beruf und wundert sich, dass ihr manches Gebäck, trotz gleicher Zutaten wie in ihrer Heimat, in Deutschland ganz anders schmeckt. „Jede kleine Bäckerei hat eben auch ihre eigenen Abläufe und Geräte“, bestätigt Frau Richter. Gerade das sei es gewesen, was die beiden Praktikanten an Deutschland gereizt habe. „Ja, es war interessant hier“, erzählt die Französin. “Wir wurden überall freundlich aufgenommen und haben eine Menge kennengelernt.” Ihr habe besonders gefallen, dass man hier zum Frühstück auch Deftiges auf dem Tisch hat und nicht nur Süßes wie bei ihr zu Hause.
„Schöne Erinnerungen bleiben. Ich kann so ein Praktikum nur empfehlen, für mich war es ein Gewinn!“

Anthony Richard bei Clemens Noreisch

Vieles ist anders!

Als wir Anthony an seinem Arbeistplatz in der Nähe des Frankfurter Messegeländes besuchen, streicht er gerade einen alten Holztisch mit einer dickflüssigen öligen Lasur. In Frankreich lernt der 20-Jährige den Beruf des Malers in einer kleinen Firma mit neun Mitarbeitern und ist schon fast ein Fachmann.

Anthony ist ein zurückhaltender junger Mann, wirkt fast schüchtern. Das liegt wohl daran, dass er kein Wort Deutsch versteht und auch sein Malerkollege Veit Noack vom kleinen Frankfurter Unternehmen Noreisch, mit dem er oft unterwegs ist, kein Wort Französisch. Bei der Arbeit klappt´s dann doch irgendwie und Anthony hat schon eine Menge neuer Produkte und unbekannter Techniken kennengelernt. “Vieles ist anders. Das ist gut”, meint er. Er freut sich, dass er in Frankfurt überall freundlich aufgenommen wurde.
“Bloß das tägliche Lunchchpaket mit viel zu viel Butter war nicht wirklich mein Geschmack”, meint er lachend.

“Ich hätte gern mehr mit Anthony geredet und vielleicht manch Interessantes von ihm und der Arbeit in Frankreich erfahren, aber leider konnten wir uns nur mit den Händen und Gesten verständigen”, bedauert Veit Noack. “Vielleicht wäre es gut, wenn die Jungs, vor ihrer Arbeit im Betrieb, ein paar Brocken Deutsch lernen würden”, sagt er nachdenklich. Noack hofft, dass der junge Mann trotzdem mit guten Eindrücken und neuen Erkenntnissen nach Hause reist. Anthony nickt: “Ja, es war gut hier”, sagt er, “ich kann ein Auslandspraktikum weiterempfehlen, auch weil wir einiges vom Land gesehen haben. “Wenn ich nach  Hause fahre, nehme ich ganz viel mit!”

Hugo Poite bei Bäckerei und Konditorei Schulze – Inhaber: Dirk Richter

Wo Baguette Musik macht….

Natürlich in Frankreich, dem Mutterland des weißen, leckeren Brotes. Auch in Tauche bei Beeskow konnten die Kunden jetzt zwei Wochen lang die Musik des Baguettes hören und das von zwei Franzosen gebackene Brot probieren.

„Richtig knusprig muss es sein und knacken, wenn man es berührt“, erzählt Hugo, einer der französischen Praktikanten in der Bäckerei Schulze. Hugo ist erst 16. Wenn er von seinem künftigen Beruf als Bäcker erzählt, leuchten seine hellblauen Augen. Für ihn ist es sein Traumberuf. Er freut sich natürlich, dass die Baguettes, die er gemeinsam mit seiner Mitpraktikantin Laetitia in der Backstube buk und die während der „Französischen Woche“ in Tauche verkauft wurden, weggingen wie die warmen Semmeln!

„Die Zutaten sind zwar ähnlich wie bei unserem Baguette, aber der Prozess der Herstellung eben doch  anders“, erklärt Bäckereichefin Martina Richter. Sie empfindet die beiden Franzosen als großen Gewinn und kann einen ausländischen Praktikanten jedem Handwerksbetrieb empfehlen. Nicht nur wegen der „Französischen Woche“ in ihrem Laden in Tauche und weil sie selbst ein bisschen Französisch gelernt habe, auch weil Hugo und Laetitia mit ihrer herzlichen Art frischen Wind in die Backstube gebracht hätten. “So haben auch unsere Lehrlinge von ihnen gelernt und hoffentlich auch umgekehrt“, meint sie. So ein Austausch ist immer eine Chance. Das sieht auch Hugo so. Zwar musste er jeden Tag um 5 Uhr aufstehen, um dann um 6 Uhr in Tauche zu sein. Aber das gehöre zum Job und der habe Spaß gemacht, meint er rückblickend. Gern denkt er auch an die Ausflüge in die Hauptstadt Berlin und über die Grenze nach Polen zurück.
„Es war eine gute Zeit!“, so Hugos Resümee.

Neben der Arbeit und Freizeit in Frankfurt (Oder) gab es natürlich auch einen Abstecher nach Berlin, wo es den 11 Lehrlingen sehr gut gefallen hat. Die zeigten sich von der Hauptstadt sehr beeindruckt. Sie französischen Lehrlinge besuchten Sightseeing-Hotspots wie u. a. die East Side Gallery, das Brandenburger Tor und den Fernsehturm.

Mateusz Krzyzanowski

Mobilitätsberater

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Bonjour

© Leif Kuhnert/hwk ff