Erfahrungaustausch mit den Betrieben zum Auslandspraktikum


Was macht ein Auslandspraktikum aus? Wer profitiert von den Auslandserfahrungen?

Diese und weitere Fragen stellt unser Mobilitätsberater Mateusz Krzyzanowski Ausbildern, Betriebsinhabern und Lehrlingen:

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F/G/M Automobil GmbH Franz Graf Mettchen Filiale Erkner

Krystian Kieszczewski ist nicht der erste Lehrling der F/G/M Automobil GmbH aus Erkner der Auslandserfahrungen machen durfte. Die angehenden Kfz-Mechatroniker waren in Italien und Spanien.

Im Gespräch mit dem Verantwortlichen für die Ausbildung im Betrieb, Toni Schön:

Warum haben Sie Krystian für ein Auslandspraktikum angemeldet?

„Die Teilnahme an diesem Projekt ist ein Mehrwert für den Ausbildungsbetrieb und gleichzeitig Wertschätzung für den Lehrling. Für uns war wichtig, dass Krystian im Ausland die Möglichkeit bekommen hat über den Tellerrand zu schauen und zu sehen wie in Spanien gearbeitet wird.”

 Würden Sie weitere Lehrlinge ins Ausland schicken?

„Selbstverständlich.”

Frage an Krystian Kleszczewski (Foto li.):

Würdest du nochmal ins Ausland gehen um ein berufliches Praktikum zu absolvieren?

„Auf jeden Fall! Ich habe eine tolle Erfahrung in Spanien gemacht und würde gerne noch ein Auslandspraktikum machen! Vielleicht in Polen?“

FGM 3

Europassübergabe bei der HNE – Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde

Fragen an Uwe Körner (Ausbilder) von der HNE:

Warum schicken Sie Ihre Lehrlinge ins Ausland?

„Es gibt viele Gründe dafür! Die Lehrlinge sollen:

  • Über den Tellerrand schauen
  • einen Überblick bekommen, wie im Ausland gearbeitet wird
  • Arbeitstechniken kennenlernen, die wir bei der HNE nicht praktizieren
  • Erfahrungen mit einer anderen Betriebsstruktur sammeln

Der kulturelle Austausch spielt auch eine große Rolle“

Möchten Sie auch  weitere Lehrlinge ins Ausland schicken?

„Da wir nur positive Erfahrung gemacht haben, möchten wir jeden Auszubildenden für ein Auslandspraktikum motivieren“

Die HNE – Hochschule für nachhaltige Entwicklung, hat bisher 3 Lehrlinge ins Ausland gesendet:

  • Julia Schröder – in Schweden
  • Edgar Sternberg – auf Malta
  • Raphael Schütte – in Nordirland

Im nächsten Jahr wird ein weiterer Tischlerlehrling ein Auslandspraktikum absolvieren. Paul Poppe möchte gerne ein vierwöchiges Praktikum in Finnland machen.

HNE 1

Gespräch mit Frau Carola Langner – Geschäftsführerin bei Bran&co Metallbau GmbH aus Bad Freienwalde:

Warum haben Sie Ihren Lehrling ins Ausland geschickt?

„Zum einen, weil die Möglichkeit bei der HWK besteht und wir als Betrieb nicht die Kapazitäten haben, um so etwas zu organisieren und zum anderen, unser Lehrling sollte sich anschauen, wie man im Ausland arbeitet“.

Würden Sie weitere Lehrlinge ins Ausland schicken?

„Es muss einfach passen! Ein Auslandspraktikum soll für die Lehrlinge Anreiz und Auszeichnung für gute Leistung im Betrieb sein.“

Frage an Herr Florian Stecher (Lehrling  im 3 Lehrjahr, Foto re.)

Würdest Du noch ein Auslandspraktikum machen und wenn ja, wo?

Wenn mein Betrieb mitmacht, dann bin ich gerne dabei. Ich habe kein Zielland im Kopf und bin für alles offen.

Bran&co Metallbau GmbH 3

Europassübergabe im Friseurbetrieb Antje Tuchen aus Templin. Gespräch mit Antje Tuchen (Ausbilderin und Betriebsinhaberin):

Warum haben Sie Ihren Lehrling für ein Auslandspraktikum in Spanien freigestellt?

“In unserem Beruf ist es sehr wichtig die neuesten Trends und Arbeitstechniken kennenzulernen und aus diesem Grund wollte ich, dass Isabelle für ein Praktikum ins Ausland geht. Sie hat auch wertvolle Erfahrungen gemacht!

Würden Sie nochmal einen Lehrling ins Ausland schicken?

Ich bin für sowas immer offen. Der Austausch in Europa ist sehr wichtig.

Frage an Isabelle Sydow (Friseurlehrling im 3. Lehrjahr, Foto re.) und einzige Auszubildende im Betrieb:

Würdest du nochmal ein Praktikum machen?

Ich würde ein Auslandspraktikum nochmal absolvieren, jedoch nur, wenn die entsprechenden Sprachkenntnisse vorhanden sind.”

Antje Tuchen 3 (2)

Europassübergabe bei der Prodimex Handels- und Servicegesellschaft mbH

Reiner Pilgermann, Ausbildungsverantwortlicher im Unternehmen,  im Gespräch mit Mateusz Krzyzanowski, Mobilitätsberater der HWK, zum Auslandspraktikum:

“Unsere Firma hat sich in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) entschlossen, zwei Lehrlinge zum Auslandspraktikum nach Spanien zu schicken. Bei der Auswahl der Lehrlinge sind wir davon ausgegangen, dass ein solches Praktikum umfassende Möglichkeiten der Wissens- und Kenntnisaneignung bietet. Außerdem bietet sich die einmalige Gelegenheit zum Kennenlernen der anderen Kultur, Sprache, von Sitten und Gebräuchen. Im Sinne des Zusammenwachsens von Europa ist ein solches Praktikum die beste Möglichkeit für den eigenen Beitrag zu einem Europa ohne Grenzen. Die fachliche  Erfahrungssammlung war ein weiteres Merkmal unserer Auswahl. Nach Beendigung des Praktikums haben unsere Lehrlinge bestätigt, dass es für sie auch sehr wichtig war, allein ohne elterliche Hilfe klarkommen zu müssen. Sie haben bestätigt, dass es für sie eine sehr wichtige Bereicherung war und sie sich dadurch auch persönlich weiterentwickelt haben. Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit dem Auslandspraktikum und hoffen, dass künftig noch mehr Lehrlinge von dieser Möglichkeit der Erfahrungssammlung Gebrauch machen. ”

Lucas Stier (Mitte) und Frederik Schutt (re.) bestätigten, dass der Lehrlingsaustausch eine Bereicherung ihrer Ausbildung war und sie in den drei Wochen nicht nur berufliche Erfahrungen gesammelt haben.

Europassübergabe Prodimex

Mateusz Krzyzanowski

Mobilitätsberater

Telefon: 0335 5619 - 169
Telefax: 0335 56577 - 339

Mateusz.Krzyzanowski@hwk-ff.de

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