Maria Ahne aus Tornow fand über ein Praktikum zu Hoffmann-Brillen in Eberswalde. Seine Ausbildung möchte der fleißige Lehrling vorfristig beenden. »Nebenbei« besuchte sie bereits erfolgreich eine dreimonatige Weiterbildung für ihr Berufsziel: Optometristin, Visual- und Kognitionstrainerin mit dem Schwerpunkt Kinder und Sport. »Ich bin wirklich begeistert, wenn ich Kindern mit Seheinschränkungen das richtige Sehen lernen kann.« Ausbilder und Mentor René Hoffmann unterstützt das zielstrebige Powermädchen auf ihrem Weg. Er sieht die Zukunft des Augenoptikers in der Prävention und Maria gern in seinem Geschäft. »Wir erkennen in den Augen der Kinder weit mehr als Fehlstellungen.«

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Maria Ahne (r. im Bild oben) erhielt von Hwk-Berufsbildungschefin Michaela Schmidt (l.) und Ausbildungsberaterin Michaela Bergemann (M.) die Ehrung, einen Gutschein und viele Tipps für die Begabtenförderung.

Die 20-jährige Maria besitzt ein Einser-Abitur und wusste, dass sie nach der Schule nicht an die Uni gehen will. »Bei René Hoffmann habe ich was Praktisches, Handwerkliches, was mit Menschen, starke Kollegen. Im Geschäft gibt es immer was zu tun. Es ist einfach vielseitig. Das genieße ich. Täglich freue ich mich über Resultate bei Kunden und verlasse den Laden mit der Zufriedenheit, geholfen zu haben.« Sie weiß, dass ihre Berufskarriere im Betrieb ihres Ausbilders weitergeht. Hier wird sie ihre Mission der Präventivarbeit verwirklichen. »Die Auswirkungen der Bildschirme von Handies, Laptops und Playstations wird uns in Zukunft viel Arbeit bescheren«, prophezeit Maria. Sie selbst ging schon mit Vorträgen in Schulen, um an Jugendliche zu appellieren, die Dauer und Intensität der IT-Nutzung im wahrsten Sinn »im Auge zu haben«.

Maria reitet leidenschaftlich gern und ist im Eberswalder BAFF ehrenamtlich als Schwimmtrainerin für Kinder aktiv. Und natürlich war sie Teil des Hoffi-Teams bei der Brillenparty am 4. Juni. Und schon jetzt beteiligt sie sich an den Vorbereitungen für den Eberswalder Stadtlauf am 11. September.

Michaela Bergemann

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Hier findest Du die Termine für das Beratungsmobil für deine berufliche Zukunft im Land Brandenburg.

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Tanja Barth ist Lehrling des Monats Mai. Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, vertreten durch den Hauptgeschäftsführer Frank Ecker, die Abteilungsleiterin Berufsbildung Michaela Schmidt und den Ausbildungsberater Bennet Zimmermann überreichte ihr die Urkunde, einen Gutschein und einen Geschenkebeutel. Vom eigenen Chef gab es Blumen.

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Vorgeschlagen hat sie ihr Lehrmeister Dirk Wurl, bei dem sie in Altranft nahe Bad Freienwalde eine Tischlerlehre absolviert. Der Tischlermeister bildet schon viele Jahre aus und hat Tanja im zweiten Lehrjahr zu sich genommen. Überrascht wurde sie mit der Auszeichnung auf der Lehrberufeschau des Handwerks, auf dem Marktplatz in Wriezen.

„Ich habe schon im Abitur gemerkt, dass ich was Praktisches und was mit Holz machen will. Schon während der Schule habe ich mich informiert, was zu mir passen könnte. Holz ist schön und ich liebe es zu sehen, was am Ende der Bearbeitung entsteht. Jedes Stück wird einzigartig.“ Auf die Frage, ob es in der Familie bereits Tischler gibt, sagt Tanja: „Meine Mutti ist im Büro und mein Papa arbeitet mit Metall. Da konnte ich mich in der Werkstatt ausprobieren und habe gemerkt, dass Metall nichts für mich ist.“ Ursprünglich aus Wiesenburg (Fläming) zog es sie zuerst nach Berlin. Inzwischen hat sie ihren Lebensmittelpunkt in Bad Freienwalde. Seit sechs Jahren ist Tanja auch im Wassersport aktiv, ist Mitglied in einem Segel- und Ruderverein. Sie freut sich schon auf die beginnende Wettkampfsaison im Kutterrudern … und war dieses Jahr schon anbaden! In der Berufsschule ist die junge Frau, die sich selbst als schüchtern bezeichnet, Klassensprecherin. Ihre derzeitige Situation macht sie glücklich: „Jetzt lerne ich genau das, was ich lernen wollte.“

Bennet Zimmermann

Ausbildungsberater - MOL, LOS

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Stefanie Pense

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Jetzt anmelden und Auszubildende von Morgen in den Sommerferien kennenlernen.

Mit einem neuen Angebot will die WITO Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft mbH jungen Menschen im Barnim den „Raketenstart ins Berufsleben“ ermöglichen. Die Praktikumswoche bietet Unternehmen sowie Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich in den Sommerferien auch außerhalb der Schule kennenzulernen.

In der Praktikumswoche lernen junge Menschen jeden Tag in einer Woche ein neues Unternehmen kennen. Der Aktionszeitraum sind die gesamten Sommerferien. Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler flexibel teilnehmen und ihre Woche frei auswählen.

„Für die Unternehmen bietet die Praktikumswoche eine Chance, die Auszubildenden von morgen einfach und niederschwellig kennenzulernen“, erklärt Daniela Wegener von der WITO Barnim GmbH. „Wir laden Sie herzlich ein, sich jetzt über das Online-Portal der Praktikumswoche anzumelden und damit jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, in die verschiedenen Bereiche ihres Unternehmens reinzuschnuppern.“

Unter www.praktikumswoche.de/barnim können Unternehmen jetzt Stellen schalten. Der Organisationsaufwand wird durch die digitale und smarte Vermittlungsplattform auf ein Minimum begrenzt. Die Teilnahme ist sowohl für die Unternehmen als auch für die Schülerinnen und Schüler kostenlos. Finanziert wird die Praktikumswoche über die WITO selbst.

Agnieszka Sajduk

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Willkommen im Handwerk! 44 Lehrlinge erhielten am 24. März auf der Freisprechung der Kreishandwerkerschaft Oderland ihre Gesellenbriefe. Die fünf besten Lehrlinge haben alle Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik gelernt. Die drei anwesenden Besten wurden für ihre top Leistungen ausgezeichnet. Stellvertretend für alle Lehrlinge wurde Nic Lutter von Kreishandwerksmeister Peter Dietrich zum Gesellen geschlagen. Wir wünschen den Junggesellen alles Gute bei ihrer Karriere im Handwerk. Vielleicht sieht man sich in ein paar Jahren auf der Meisterfeier.

Fotos: hwk-ff.de/Silke Köppen

Am 18. März fand im Eberswalder Familiengarten die Freisprechung der Kreishandwerkerschaft Barnim statt. 47 Lehrlinge erhielten ihre Gesellenbriefe. Sie stärken ab sofort die heimische „Wirtschaftsmacht von nebenan“ (www.handwerk.de).
Herzlichen Glückwunsch!
Malermeister und Kreishandwerksmeister Uwe Manke und Hwk-Geschäftsführerin Astrid Köbsch zeichneten die beiden besten Junggesellen aus: Orgelbauer Konrad Blechschmidt (Lernte in der Orgelwerkstatt Scheffler in Jacobsdorf. Konrad hielt auch die Dankesrede) und Elektrotechniker Janek Herrmann (Lernte in der Forth Elektrotechnik GmbH in Eberswalde).

Fotos: hwk-ff.de/Michael Thieme

Freisprechung der Kreishandwerkerschaft Uckermark am 17. März: Zwei Junggesellinnen und 30 Junggesellen erhielten aus den Händen von Vize-Kreishandwerksmeister Veit Holzäpfel ihre Schmuckurkunde und die Gratulation zum erfolgreichen Abschluss der Lehre.
Drei von ihnen absolvierten ihre Ausbildung mit Bestnoten: die beiden Elektroniker Sören Maleck aus Angermünde und Max Kruse (der Templiner hielt die Dankesrede) sowie SHK-Anlagenmechaniker Eike Christian Dunkel (Angermünde).
Mit den beiden Kfz-Mechatronikerinnen Celina Pollow (UVG Schwedt) und Melanie Springborn (K & K Die Werkstatt aus Templin) hatte die Lehrlingsfreisprechung 2022 in Prenzlau auch weibliche Protagonisten.
Herzlichen Glückwunsch an alle!

Fotos: hwk-ff.de/Michael Thieme

Freisprechung der Kreishandwerkerschaft Oder-Spree am 12. März in Fürstenwalde. Die Kreishandwerkerschaft veranstaltete die würdige Feier für 24 erfolgreiche Lehrlinge. Kreishandwerksmeister Thomas Charlet begrüßte die Junggesellen bei den Profis!
Im Rathaus Fürstenwalde waren auch Chefs der jungen Leute, so u. a der Seniorchef der Firma Elektro Thomas GbR. Er beglückwünschte seinen Gesellen Mirko Karl Jande. „Er hat mit 97 von 100 Punkten die Prüfung bestanden. Jede Firma würde sich freuen, ein solches Talent zu haben“, freut sich Rainer Thomas.
Für die Gesellen bedankte sich Jeremias Rothaug von der HSW Woltersdorf für die zünftige Freisprechung. HSW-Geschäftsführerin Sandy Fredrich und Vorstandschef Michael Gürtler sind natürlich froh, den engagierten jungen Gesellen in der Firma zu wissen. „Jeremias kommt aus einer Handwerkerfamilie. Schnelle Auffassungsgabe, absolut zuverlässig und zwei rechte Hände. Was will man mehr“, sagte Michael Gürtler. Jeremias erreichte 85 von 100 Punkten.

Fotos: hwk-ff.de/Mirko Schwanitz

Michael Thieme

Pressereferent Öffentlichkeitsarbeit

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Silke Köppen

Assistentin der Pressestelle

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Senden Sie uns die Bildnummer der ausgewählten Fotos ausschließlich per E-Mail. Sie erhalten dann die Dateien in höherer Auflösung.

Überstunden und Mehrarbeit. Diese beiden Begriffe werden in der Rechtsprechung nicht einheitlich verwendet. Eine über die gesetzliche Normalarbeitszeit von acht Stunden werktäglich hinausgehende Arbeitszeit des Arbeitszeitgesetzes ist nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts eine Mehrarbeit. Überstunden liegen vor, wenn die betriebliche oder betriebsübliche Arbeitszeit überschritten wird.

Jugendliche dürfen nur bis zu acht Stunden täglich oder vierzig Stunden wöchentlich beschäftigt werden. Ausnahmen können durch die Tarifverträge oder Rechtsverordnungen zugelassen werden oder in einem Notfall geboten sein.

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Azubis und Mehrarbeit: Welche Ausnahmen gelten?

Es gibt jedoch Ausnahmen für besondere Fälle. Die Vorgaben aus dem Gesetz finden keine Anwendung auf die Beschäftigung Jugendlicher, wenn es sich um vorübergehende und unaufschiebbare Arbeiten in Notfällen handelt und die erwachsenen Beschäftigten nicht zur Verfügung stehen. Wird in diesen Fällen über die im Berufsausbildungsvertrag vereinbarte Arbeitszeit von acht Stunden hinaus Mehrarbeit geleistet, so ist sie durch entsprechende Verkürzung der Arbeitszeit innerhalb der folgenden drei Wochen auszugleichen.

Die Lehrlinge sind grundsätzlich nicht verpflichtet, die geforderten Überstunden zu leisten. Die im Ausbildungsvertrag vereinbarte Ausbildungsdauer und die tägliche und wöchentliche Ausbildungszeit reicht in der Regel dazu aus, die im betrieblichen Ausbildungsplan vorgegebene Lernziele zu vermitteln und sich die erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse anzueignen.

Dementsprechend könnten die Überstunden nur dem Ausbildungszweck dienen. Das bedeutet, dass auch eine Ausbilderin, ein Ausbilder oder eine mit der Ausbildung beauftragte Person während dieser Zeit mit anwesend sein muss, um die längere Ausbildungszeit zu begleiten und zu überwachen. Diese muss natürlich berufs- und arbeitspädagogisch geeignet sein.

Die tägliche Ausbildungszeit bei Abschluss des Lehrvertrages zwischen der ausbildenden Firma und dem Lehrling genau geregelt, entsprechend geprüft sowie freigegeben und sollte daher nicht einseitig durch die Ausbildenden geändert werden. Die unberechtigten Überstundenforderungen können Lehrlinge zurückweisen. Eine Abmahnung oder Kündigung aus diesem Grund ist unwirksam. Nur bei einem Notfall, wie zum Beispiel bei einer Naturkatastrophe, müssen alle unbedingt erforderliche Überstunden leisten. Für Minderjährige gilt das nur, sofern die erwachsenen Beschäftigten nicht mehr ausreichen.

Ausnahme Feiertage

Eine weitere Ausnahme liegt vor, wenn in Verbindung mit einem Feiertag an Werktagen nicht gearbeitet wird, damit der Auszubildende eine längere zusammenhängende Freizeit erhält. Dann darf die ausfallende Arbeitszeit dieser Werktage auf die Werktage von fünf zusammenhängenden, die Ausfalltage einschließenden Wochen, nur dergestalt verteilt werden, dass die Wochenarbeitszeit im Durchschnitt dieser fünf Wochen vierzig Stunden nicht überschreitet. Die tägliche Arbeitszeit darf hierbei aber 8,5 Stunden nicht überschreiten.

Nach dem Berufsbildungsgesetz müssen die Überstunden besonders vergütet oder durch entsprechende Freizeit ausgeglichen werden. Einen Überstundenzuschlag sieht das Gesetz nicht vor. Das Wort besonders ist so zu verstehen, dass die Überstunden gesondert beziehungsweise zusätzlich vergütet werden müssen. Sofern nicht in dem jeweiligen (Mantel-)Tarifvertrag Mehrarbeitszuschläge geregelt sind, ist daher für die Überstunden mindestens der normale Stundensatz zu zahlen. Die Ausbildenden können wählen, ob sie die Überstunden vergüten oder durch eine Freizeitgewährung ausgleichen wollen. Auch unzulässige Überstunden müssen vergütet werden.

Nach dem Arbeitszeitgesetz müssen die Ausbildenden über die tägliche Arbeitszeit von acht Stunden hinausgehende Arbeitszeit aufzeichnen. Die Aufzeichnungen müssen sie zwei Jahre verwahren. Verstöße hiergegen können mit einem Bußgeld von bis zu 15.000 Euro geahndet werden.

Bei Rückfragen hierzu wenden Sie sich gern an Ihre Ausbildungsberater!

Michaela Bergemann

Ausbildungsberaterin UM, BAR

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Gunnar Schulz

Ausbildungsberater Frankfurt (Oder)

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Bennet Zimmermann

Ausbildungsberater - MOL, LOS

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bennet.zimmermann@hwk-ff.de

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSIwarnt nach §7 BSI-Gesetz vor dem Einsatz von Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky. Das BSI empfiehlt, Anwendungen aus dem Portfolio von Virenschutzsoftware des Unternehmens Kaspersky durch alternative Produkte zu ersetzen.

Antivirensoftware, einschließlich der damit verbundenen echtzeitfähigen Clouddienste, verfügt über weitreichende Systemberechtigungen und muss systembedingt (zumindest für Aktualisierungen) eine dauerhafte, verschlüsselte und nicht prüfbare Verbindung zu Servern des Herstellers unterhalten. Daher ist Vertrauen in die Zuverlässigkeit und den Eigenschutz eines Herstellers sowie seiner authentischen Handlungsfähigkeit entscheidend für den sicheren Einsatz solcher Systeme. Wenn Zweifel an der Zuverlässigkeit des Herstellers bestehen, birgt Virenschutzsoftware ein besonderes Risiko für eine zu schützende IT-Infrastruktur.

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Das Vorgehen militärischer und/oder nachrichtendienstlicher Kräfte in Russland sowie die im Zuge des aktuellen kriegerischen Konflikts von russischer Seite ausgesprochenen Drohungen gegen die EU, die NATO und die Bundesrepublik Deutschland sind mit einem erheblichen Risiko eines erfolgreichen IT-Angriffs verbunden. Ein russischer IT-Hersteller kann selbst offensive Operationen durchführen, gegen seinen Willen gezwungen werden, Zielsysteme anzugreifen, oder selbst als Opfer einer Cyber-Operation ohne seine Kenntnis ausspioniert oder als Werkzeug für Angriffe gegen seine eigenen Kunden missbraucht werden.

Alle Nutzerinnen und Nutzer der Virenschutzsoftware können von solchen Operationen betroffen sein. Unternehmen und Behörden mit besonderen Sicherheitsinteressen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen sind in besonderem Maße gefährdet. Sie haben die Möglichkeit, sich vom BSI oder von den zuständigen Verfassungsschutzbehörden beraten zu lassen.

Unternehmen und andere Organisationen sollten den Austausch wesentlicher Bestandteile ihrer IT-Sicherheitsinfrastruktur sorgfältig planen und umsetzen. Würden IT-Sicherheitsprodukte und insbesondere Virenschutzsoftware ohne Vorbereitung abgeschaltet, wäre man Angriffen aus dem Internet möglicherweise schutzlos ausgeliefert. Der Umstieg auf andere Produkte ist mit vorübergehenden Komfort-, Funktions- und Sicherheitseinbußen verbunden. Das BSI empfiehlt, eine individuelle Bewertung und Abwägung der aktuellen Situation vorzunehmen und dazu gegebenenfalls vom BSI zertifizierte IT-Sicherheitsdienstleister hinzuzuziehen.

Bonn/15.03.2022

Pressemitteilung

Kampagnenoffensive des Handwerks rückt unter dem Slogan „Hier stimmt was nicht“ gesellschaftliche Probleme in den Blick der Öffentlichkeit.

Politik, Gesellschaft, Schulen und Eltern sind gefragt

Es braucht ein Umdenken auf breiter Ebene, damit sich wieder mehr junge Menschen für das Handwerk entscheiden: Die Politik muss die berufliche Bildung gleichwertig zur akademischen Bildung anerkennen und fördern. In den Schulen gilt es, auch wieder praktische Fertigkeiten zu fördern und im Rahmen der Berufsorientierung die Karrieremöglichkeiten im dualen Bildungssystem als echte Alternative zum Studium aufzuzeigen. Und nicht zuletzt sollten Eltern ihren Kindern die Möglichkeit geben, ihre Interessen und Stärken frei zu entfalten und geistige wie manuelle Fähigkeiten gleichermaßen fördern. Denn Handwerk liegt in der Natur des Menschen. Es muss gelingen, dass wieder mehr Menschen es auch zum Beruf machen.

Die aktuelle bundesweite Imagekampagne des Handwerks ruft angesichts des Fachkräftebedarfs mit einer provokanten Frage zu gesellschaftlichem Umdenken auf: „Handwerk liegt in der Natur des Menschen. Was hindert so viele daran, es zum Beruf zu machen?“ Ab dieser Woche (dem 7. Februar) ist die Kampagne auf Großplakaten und für mehrere Wochen in TV-Spots sowie auf Motiven im Internet zu sehen.

Personalmangel trotz bester Zukunftsaussichten

Rund 250.000 Fachkräfte fehlen bundesweit im Handwerk – Tendenz steigend. Denn jährlich bleiben rund 20.000 Ausbildungsplätze unbesetzt, was den zukünftigen Fachkräftemangel verstärkt. Dabei bietet das Handwerk jungen Menschen beste Zukunftsaussichten. Eine ungebrochen hohe Nachfrage, eine deutlich niedrigere Arbeitslosenquote als in den meisten akademischen Berufen, hervorragende Möglichkeiten sich selbstständig zu machen oder einen etablierten Betrieb zu übernehmen. Sowie gute Verdienstmöglichkeiten, die denen von Hochschulabsolventen in nichts nachstehen. Dennoch finden immer weniger junge Menschen den Weg ins Handwerk.

Umdenken für die Zukunft unseres Landes

Die Gesellschaft hat seit langer Zeit Wissen über Können gestellt. In den Köpfen solle auch ankommen, dass eine berufliche Ausbildung genauso viel wert ist wie eine akademische. Die berufliche, die duale Ausbildung muss attraktiv bleiben. Berufe müssen Wertschätzung erfahren.

Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Beim Klimaschutz, bei der Digitalisierung, bei der Modernisierung der Infrastruktur und im Wohnungsbau sowie bei ressourcenschonendem Leben und Arbeiten generell. Und diese Aufgaben können nicht warten. Entsprechend große Ziele hat sich die neue Bundesregierung bei diesen Themen gesteckt. Erreicht werden können sie aber nur mit Handwerkerinnen und Handwerkern, die die Vorhaben praktisch umsetzen. Schon heute müssen viele Kundinnen und Kunden Wartezeiten aufgrund von fehlenden Mitarbeitern in Kauf nehmen.

Michael Thieme

Pressereferent Öffentlichkeitsarbeit

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Telefax: 0335 5619 - 279

michael.thieme@hwk-ff.de

Macht euer Ding – und macht´s richtig!

Vielfalt des Handwerks kennenlernen – Berufsorientierung zum Mitmachen und Ausprobieren! Brennt euch die Zukunft unter den Nägeln? Habt ihr noch keinen Plan, wie´s nach der Schule weitergeht? Dann seid ihr bei der Lehrberufeschau des Handwerks genau richtig! Schnuppert in die Gewerke, trefft Meister und Gesellen regionaler Betriebe, fühlt ihnen auf den Zahn – lasst euch die Berufe und Karrierechancen genau erklären! Mit den praktischen Übungen könnt ihr gleich ausprobieren, ob euch der Beruf liegt. Eine ideale Möglichkeit, sich für die Zukunft zu orientieren! Übrigens: Handwerk umfasst nicht ausschließlich Bauberufe. Zu den über 130 Lehrberufen gehören z. B. auch Friseure, Augenoptiker, Hörakustiker, Bäcker, Elektroniker, Zahntechniker, Orgelbauer, Kfz-Mechatroniker, Metallbauer, Fotografen, und, und, und …

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Für Betriebe:

Auch Sie wollen Ihr Handwerk vorstellen und als Aussteller kostenfrei dabei sein? Sie begeistern Jugendliche für Ihr Gewerk oder suchen selbst einen Azubi? Dann kontaktieren Sie am besten gleich die Ansprechpartnerin für Ihre Region.

Mit einem Klick auf den Termin finden Sie den Veranstaltungsflyer und das Anmeldeformular.

Termine 2022:

Ansprechpartnerin für Angermünde, Prenzlau, Templin:

Juliane Korth

Beraterin Passgenaue Besetzung

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Telefax: 0335 5619 - 117

juliane.korth@hwk-ff.de

Ansprechpartnerin für Wriezen, Bernau, Bad Freienwalde:

Agnieszka Sajduk

Beraterin Passgenaue Besetzung

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Ansprechpartnerin für Frankfurt (Oder), Neuzelle:

Stefanie Pense

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Telefon: 0335 5619 - 150
Telefax: 0335 5619 - 117

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Ansprechpartnerin für Strausberg, Eberswalde:

Natalja Kugler

Willkommenslotsin

Telefon: 0335 5619 - 153 und 0171 9625311
Telefax: 0335 5619 - 117

natalja.kugler@hwk-ff.de

Das Thema Berichtsheft oder auch Ausbildungsnachweis ist für uns Ausbildungsberater*innen immer wieder ein zentrales Thema. Leider erscheint in einigen Ausbildungsbetrieben der Umgang mit dem Ausbildungsnachweis in der Ausbildungspraxis häufig eine „notwendige Nebensache“ zu sein und wird in einigen Fällen geradezu stiefmütterlich gehandhabt.

Das trifft sowohl auf Ausbilder, als auch auf Lehrlinge zu. Dabei sollte für beide Seiten das Interesse sehr groß sein, den Ausbildungsnachweis ordentlich in die Ausbildung einzubinden. Hierzu zählt das ordnungsgemäße Führen des Berichtsheftes vom Lehrling und aus Sicht der Ausbilder*innen, das regelmäßige Kontrollieren und Abzeichnen. Nur so erfüllen Sie die entsprechende Vereinbarung aus dem Berufsausbildungsvertrag. Das Berichtsheft dient schließlich der inhaltlichen Dokumentation der Ausbildung für beide Seiten. Der Ausbilder kann sich durch regelmäßige Kontrolle u.a. ein gutes Bild zu den aktuell vermittelten theoretischen Ausbildungsinhalten der Berufsschule und den Inhalten der durchgeführten überbetrieblichen Lehrgänge machen und diese besser in den Ausbildungsprozess im Betrieb einbinden. Es fällt dem Lehrling leichter, tatsächlich ausgeführte Tätigkeiten besser wiederzugeben, wenn er das Berichtsheft in kurzen Abständen (z. B. wöchentlich) führt. Für den Ausbilder ergibt sich der Vorteil, die Inhalte besser nachvollziehen zu können. Kurzum, wir empfehlen die wöchentliche Kontrolle des Ausbildungsnachweises in den betrieblichen Ausbildungswochen!

© hwk-ff.de/Silke Köppen

Grundsätzlich ist die Möglichkeit zum Führen des Ausbildungsnachweises vom Betrieb zu schaffen. Seit 2017 kann der Nachweis schriftlich oder elektronisch (digital) umgesetzt werden. Wichtig ist, die Variante der Nachweisführung im Ausbildungsvertrag schriftlich festzulegen! Ein Wechsel der Form ist während der Ausbildung durchaus gestattet, ist der Handwerkskammer allerdings als Änderung zum Berufsausbildungsvertrag anzuzeigen. In beiden Fällen muss das Angebot für den Lehrling kostenfrei sein.  Das Führen des Berichtsheftes zählt mit zur Ausbildungszeit des Auszubildenden und sollte vom Betrieb ausreichend bei der Tages- oder Wochenplanung berücksichtigt werden!

Haben beide Vertragspartner während der Ausbildung diesen Weg beherzigt, wird der Ausbildungsnachweis vollständig sein und ein großer Schreck, wegen fehlenden Ausbildungszeiten oder gar großer nicht nachvollziehbarer Lücken, bei der Prüfungsanmeldung ausbleiben. Ein unvollständiges Berichtsheft kann die Zulassung zur Gesellenprüfung gefährden.

Ihre Ausbildungsberater

Michaela Bergemann

Ausbildungsberaterin UM, BAR

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Gunnar Schulz

Ausbildungsberater Frankfurt (Oder)

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Bennet Zimmermann

Ausbildungsberater - MOL, LOS

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