Maria Ahne aus Tornow fand über ein Praktikum zu Hoffmann-Brillen in Eberswalde. Seine Ausbildung möchte der fleißige Lehrling vorfristig beenden. »Nebenbei« besuchte sie bereits erfolgreich eine dreimonatige Weiterbildung für ihr Berufsziel: Optometristin, Visual- und Kognitionstrainerin mit dem Schwerpunkt Kinder und Sport. »Ich bin wirklich begeistert, wenn ich Kindern mit Seheinschränkungen das richtige Sehen lernen kann.« Ausbilder und Mentor René Hoffmann unterstützt das zielstrebige Powermädchen auf ihrem Weg. Er sieht die Zukunft des Augenoptikers in der Prävention und Maria gern in seinem Geschäft. »Wir erkennen in den Augen der Kinder weit mehr als Fehlstellungen.«

© hwk-ff.de/Michael Thieme

Maria Ahne (r. im Bild oben) erhielt von Hwk-Berufsbildungschefin Michaela Schmidt (l.) und Ausbildungsberaterin Michaela Bergemann (M.) die Ehrung, einen Gutschein und viele Tipps für die Begabtenförderung.

Die 20-jährige Maria besitzt ein Einser-Abitur und wusste, dass sie nach der Schule nicht an die Uni gehen will. »Bei René Hoffmann habe ich was Praktisches, Handwerkliches, was mit Menschen, starke Kollegen. Im Geschäft gibt es immer was zu tun. Es ist einfach vielseitig. Das genieße ich. Täglich freue ich mich über Resultate bei Kunden und verlasse den Laden mit der Zufriedenheit, geholfen zu haben.« Sie weiß, dass ihre Berufskarriere im Betrieb ihres Ausbilders weitergeht. Hier wird sie ihre Mission der Präventivarbeit verwirklichen. »Die Auswirkungen der Bildschirme von Handies, Laptops und Playstations wird uns in Zukunft viel Arbeit bescheren«, prophezeit Maria. Sie selbst ging schon mit Vorträgen in Schulen, um an Jugendliche zu appellieren, die Dauer und Intensität der IT-Nutzung im wahrsten Sinn »im Auge zu haben«.

Maria reitet leidenschaftlich gern und ist im Eberswalder BAFF ehrenamtlich als Schwimmtrainerin für Kinder aktiv. Und natürlich war sie Teil des Hoffi-Teams bei der Brillenparty am 4. Juni. Und schon jetzt beteiligt sie sich an den Vorbereitungen für den Eberswalder Stadtlauf am 11. September.

Michaela Bergemann

Ausbildungsberaterin UM, BAR

Telefon: 03334 381 - 795 oder Mobil: 0151 57145814
Telefax: 0335 56577-371

michaela.bergemann@hwk-ff.de

Stefanie Pense

Assistentin der Abteilung Berufsbildung

Telefon: 0335 5619 - 150
Telefax: 0335 5619 - 117

stefanie.pense@hwk-ff.de

Hier findest Du die Termine für das Beratungsmobil für deine berufliche Zukunft im Land Brandenburg.

© MWAE.de

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Juliane Korth

Beraterin Passgenaue Besetzung

Telefon: 0335 5619 - 159
Telefax: 0335 5619 - 117

juliane.korth@hwk-ff.de

Agnieszka Sajduk

Beraterin Passgenaue Besetzung

Telefon: +49 335 5619 - 204
Telefax: +49 335 5619 - 117

agnieszka.sajduk@hwk-ff.de

Stefanie Pense

Assistentin der Abteilung Berufsbildung

Telefon: 0335 5619 - 150
Telefax: 0335 5619 - 117

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Zum August oder auch September beginnt das neue Ausbildungsjahr und damit für viele Jugendliche ein neuer Lebensabschnitt. Auch wenn angehende Azubis keine Schultüte mehr brauchen, ist eine gute Vorbereitung vor Ausbildungsstart hilfreich.

Damit sich Ihre zukünftigen Lehrlinge schnell im Ausbildungsbetrieb eingewöhnen, können Sie, als Ausbildender von Anfang an behilflich sein.

  1. Willkommensschreiben schicken

Ein Willkommensschreiben vor Ausbildungsbeginn hilft dem Azubi sich auf den ersten Arbeitstag vorzubereiten – und nimmt ihm womöglich einen Teil der Nervosität. Im Schreiben sollten Hinweise zum Ablauf stehen. Wann soll der Jugendliche da sein? Was soll er mitbringen? Welche Kleidung wäre angemessen? Wo und bei wem soll er sich anmelden? Auch eine Imagebroschüre oder Produktmappe kann dem Willkommensschreiben beigelegt werden.

  1. Kennenlerntag

Alternativ oder ergänzend zum Willkommensschreiben können Ausbildungsbetriebe ihre künftigen Azubis schon ein paar Wochen vor Ausbildungsbeginn in den Betrieb einladen. Etwa zu einem kleinen Betriebsrundgang.

  1. Willkommensmappe für Azubi erstellen

Gut ist es, eine Willkommensmappe vorzubereiten, in welcher der Lehrling alle wichtigen Informationen zum Unternehmen findet und die am ersten Tag ausgehändigt wird. Informationen könnten zum Bespiel Regelung der Arbeits- und Pausenzeiten, Regelung zur Krankschreibung, Übersicht der Mitarbeiter und die allgemeinen Betriebsregeln des Unternehmens sein.

  1. Arbeitsplatz vorbereiten

Hat der Azubi einen eignen Arbeitsplatz, sollte dieser vorbereitet sein. Gleiches gilt für den Spint oder E-Mail-Konten. Muss während der Arbeitszeit Arbeitsschutzkleidung getragen werden, sollte auch diese bereits bereitliegen.

  1. Begrüßung ist Chefsache

In der Regel sollte immer der Chef neue Mitarbeiter willkommen heißen – das gilt auch bei Azubis. Es zeigt gleich zu Beginn der Ausbildung, dass auch die Lehrlinge wertgeschätzt werden. Der zuständige Ausbilder kann die Aufgabe übernehmen, sollte der Betriebsinhaber oder Geschäftsinhaber einmal verhindert sein.

  1. Betriebsrundgang

Bevor es mit der richtigen Arbeit losgeht, sollte der Lehrling erst einmal eine Betriebsführung bekommen. So findet er sich schnell alleine zurecht und fühlt sich nicht verloren. Dabei sollte der Azubi zumindest alle für ihn wichtigen Räume sehen.

  1. Kollegen vorstellen

Die Betriebsführung ist eine gute Gelegenheit, gleich die Kollegen kennenzulernen. Vor allem sollte für den Azubi schnell klar sein, wer seine Ansprechpartner sind. Denn er muss wissen, an wen er sich mit welchen Fragen wenden kann – sonst fragt er womöglich gar nicht.

 

  1. Kommunikation im Betrieb

Ausbilder sollten ihrem Auszubildenden so früh wie möglich klarmachen, dass es sie interessiert, wie es ihm geht, wie es ihm gefällt und womit er sich eventuell schwertut.

Wichtig ist: auf Augenhöhe miteinander sprechen und aktives Zuhören von allen.

Michaela Bergemann

Ausbildungsberaterin UM, BAR

Telefon: 03334 381 - 795 oder Mobil: 0151 57145814
Telefax: 0335 56577-371

michaela.bergemann@hwk-ff.de

Gunnar Schulz

Ausbildungsberater Frankfurt (Oder)

Telefon: 0335 5619 - 146
Telefax: 0335 5619 - 117

gunnar.schulz@hwk-ff.de

Bennet Zimmermann

Ausbildungsberater - MOL, LOS

Telefon: 0335 5619 - 158
Telefax: 0335 5619 - 117

bennet.zimmermann@hwk-ff.de

Handwerkskammer, IHK und das Netzwerk.Zukunft Schule – Wirtschaft ehren jährlich Unternehmen für hervorragende berufliche Orientierung. Sieben Handwerker wurden in diesem Jahr von Schulen in Ostbrandenburg vorgeschlagen.

© HWK-FF.DE // Maximilian Grosser

Aus dem Handwerk sind geehrt worden:

Kosmetikmeisterin Anika Breetsch, Frankfurt (Oder), vorgeschlagen von der Grund- und Oberschule Müllrose

Dachdeckermeister Sven Schönbrodt, Eberswalde, vorgeschlagen von der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule in Eberswalde

Bäckerei-Konditorei Vetter GmbH, Woltersdorf, vorgeschlagen von der MORUS Oberschule, Erkner

Malermeister Sven van Dyk, Frankfurt (Oder), vorgeschlagen von der Oberschule „Ulrich von Hutten“ aus Frankfurt (Oder)

Kfz-Meister Lutz Jentho, Lychen, vorgeschlagen durch die Oberschule Templin

Heckmann GmbH & Co. KG, Hoppegarten, vorgeschlagen von der Peter Joseph Lenné Oberschule mit Grund- schulteil aus Hoppegarten

KISON Kfz Karosserie- und Lackier-GmbH, Hoppegarten, vorgeschlagen von der Peter Joseph Lenné Oberschule mit Grundschulteil aus Hoppegarten

 

© © Markus Mainka (www.aviation-stock.de)

Auszubildende mit einem VBB-Abo Azubi mit monatlicher und jährlicher Abbuchung profitieren ab 1. Juni 2022 automatisch vom 9-Euro-Ticket. Im Juni, Juli und August ist das Ticket deutschlandweit im ÖPNV gültig und berechtigt für Fahrten über Brandenburg hinaus.

Die damit verbundene Erstattung bzw. Verrechnung des ursprünglichen Monatsbetrags erfolgt automatisch durch das jeweilige vertragshaltende Verkehrsunternehmen. Zu beachten ist allerdings, dass Regelungen zur Mitnahme weiterer Mitfahrer und Übertragbarkeit des Tickets nur für den räumlichen Geltungsbereichs des VBB-Abonnements gültig sind.

Weitere Informationen: https://www.vbb.de/tickets/sondertickets/9-euro-ticket/regelungen-fuer-abonnements/

Stefanie Pense

Assistentin der Abteilung Berufsbildung

Telefon: 0335 5619 - 150
Telefax: 0335 5619 - 117

stefanie.pense@hwk-ff.de

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Die Partner der „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ starten in diesem Jahr erneut ihren „Sommer der Berufsausbildung“. Der Bundeskanzler, Olaf Scholz, begrüßt die Allianz in einer Videobotschaft.

Die Kampagne richtet sich an Jugendliche, Eltern und Betriebe. In zahlreichen Veranstaltungen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene werden von Mai bis Oktober wichtige Themen aufgegriffen: Berufsorientierung, Attraktivität der Ausbildung, Vielfalt der Talente und Nachvermittlung.

Der „Sommer der Berufsausbildung“ fand im vergangenen Jahr erstmals statt und war mit über 800 Veranstaltungen und großer Resonanz in den sozialen Netzwerken sehr erfolgreich. (#AusbildungSTARTEN)

In der gegenwärtigen Situation ist es besonders wichtig, die Fachkräftebasis in Deutschland zu stärken. Die duale Ausbildung ist der Motor zur Fachkräftegewinnung. In mehr als 323 dual zu erlernenden Ausbildungsberufen können Jugendliche ihre individuellen Stärken und Talente nutzen und entwickeln, um dann in eine Zukunft mit vielfältigen Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten zu starten.

Mit der Aktion soll für das international bekannte deutsche Erfolgsmodell der dualen Ausbildung sowie die vielfältigen Unterstützungsangebote geworben werden. Ziel ist, dass möglichst viele junge Menschen im Jahr 2022 ihre Berufsausbildung im Betrieb beginnen können.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck: „Die duale Ausbildung bietet jungen Menschen viele spannende und anspruchsvolle Berufe, mit denen sie beispielsweise die Energiewende aktiv mitgestalten können. Im Energie- und Mobilitätsbereich, bei der Digitalisierung – überall werden gut ausgebildete Fachkräfte gesucht und die Basis hierfür liefert die duale Ausbildung. Gemeinsam wollen wir mit dem ‚Sommer der Berufsbildung‘ jungen Menschen Lust auf Ausbildung machen und ihnen helfen, eine für sie passendes Angebot zu finden. Wir brauchen eine viel intensivere Berufsberatung und wir müssen auf allen Ebene für die duale Ausbildung werben. Die Allianz ist dafür eine gute Basis.“

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger: „Eine duale Ausbildung ist ein hervorragender Start ins Berufsleben und bietet viele Chancen: sichere Arbeitsplätze heute und sehr gute Entwicklungsperspektiven in der Zukunft. Deswegen engagiere ich mich als Bildungsministerin im Sommer der Berufsausbildung. Unsere gemeinsame Anstrengung ist enorm wichtig, denn wir brauchen schon heute dringend mehr Fachkräfte. Ich hoffe, dass möglichst viele junge Menschen noch in diesem Jahr eine Ausbildung starten!“

Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil: „Ob Werkstatt, Büro oder Backstube – eine berufliche Ausbildung ist der Start in ein spannendes Berufsleben und eröffnet gute Perspektiven für die Zukunft. Junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern, ist Ziel des Sommers der Berufsausbildung. Ein wichtiger Baustein dabei ist es, über die zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Ich bin froh, dass das nach den langen Corona-Monaten jetzt wieder vor Ort in den Schulen und auf Messen mit Beratungsgesprächen durch die Arbeitsagenturen sowie Jugendberufsagenturen möglich ist. Mit dem Sommer der Ausbildung wollen wir den Schülern auch ermöglichen, durch Schülerpraktika möglichst früh Praxisluft zu schnuppern und die eigenen Stärken und Fähigkeiten im Betrieb zu erleben. So unterstützen wir die Schüler von heute dabei, die Auszubildenden von Morgen und die Fachkräfte von Übermorgen zu werden.“

Staatsministerin Reem Alabali-Radovan: „Mehr als ein Drittel aller jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren in Deutschland hat eine familiäre Einwanderungsgeschichte. Selbstverständlich müssen sie die gleichen Chancen auf gute Ausbildung haben, wir müssen in allen Branchen dafür sorgen, dass die Qualifikation entscheidet, nicht Name, Aussehen oder Herkunft. Die duale Ausbildung ist ein hervorragender Einstieg in die Berufswelt. Umso wichtiger ist, dass sich die Vielfalt unserer Gesellschaft überall widerspiegelt, ob im DAX-Konzern, beim Handwerksbetrieb, im Bezirksamt oder in der Bundesverwaltung. Da müssen wir Vorbild sein und werden für den Bund mit einer Diversity-Strategie vorangehen. Damit alle die gleichen Chancen auf Einstieg und Aufstieg haben.“

Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit: „Zum Start in den ‚Sommer der Berufsausbildung‘ melden Arbeitgeber bundesweit zwar wieder deutlich mehr Ausbildungsstellen; aber die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber geht weiter zurück. Deshalb braucht es abgestimmte Initiativen der ‚Allianz für Aus- und Weiterbildung‘. Nach den schwierigen Pandemiejahren kommt es jetzt besonders darauf an, dass kein Jugendlicher am Übergang von der Schule in den Beruf verlorengeht. Unser gemeinsames Ziel ist, dass möglichst alle Jugendlichen eine nachhaltige berufliche Perspektive erhalten – und eine duale Ausbildung bietet diese in nahezu allen Berufen. Gleichzeitig leisten wir damit einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung in unserem Land. Wir beteiligen uns deshalb aktiv mit vielen Aktionen und Veranstaltungen am ‚Sommer der Berufsausbildung‘: Wir informieren und beraten die jungen Menschen vor Ort und digital. Auch die Betriebe unterstützen wir dabei, Jugendliche zu Fachkräften zu entwickeln. Dafür stehen wir ihnen zum Beispiel finanziell mit der Einstiegsqualifizierung oder mit der ‚Assistierten Ausbildung‘ zur Seite.“

Karin Prien, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein: „Die Aussichten für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben mit einer Ausbildung waren selten günstiger als jetzt. Für noch Unentschlossene und Ausbildungsplatzsuchende bietet der ,Sommer der Berufsausbildung‘ mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten umfassende Informationsmöglichkeiten, um die Vielfalt der Berufswelt und die damit verbundenen Karriereperspektiven zu entdecken.“

Friedemann Schmidt, Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe e. V. (BFB): „Die Betriebe in den Freien Berufen, Industrie und Handel sowie Handwerk engagieren sich trotz schwieriger Pandemiebedingungen und des Krieges in der Ukraine ungebrochen stark in der Ausbildung junger Menschen. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Erfolgsgeschichte des ‚Sommers der Berufsausbildung‘ nach einem Plus an Neuverträgen zum 30. September 2021 in diesem Jahr zusammen fortschreiben werden. Mit den thematischen Schwerpunkten ‚Berufsorientierung‘, ‚Attraktivität der Ausbildung‘, ‚Vielfalt in der beruflichen Bildung‘ und ‚Nachvermittlung‘ sind die richtigen Handlungsfelder zur Stärkung der beruflichen Bildung festgelegt. Eine duale Ausbildung und anschließende Weiterbildung bietet jungen Menschen weiterhin beste Perspektiven und Karriereoptionen bis hin zur beruflichen Selbstständigkeit. Alle Talente sind willkommen und werden gebraucht, um die vor uns liegenden Zukunftsausgaben zu meistern. Seien dies die Transformation, die Energie- und Mobilitätswende, die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, die Digitalisierung von Verwaltung und Wirtschaft oder der demografische Wandel. Als Ausbildungsbetriebe wollen wir die jungen Menschen ermutigen, ihren beruflichen Weg mit uns zu gehen und dafür die passende Ausbildung zu finden.“

Elke Hannack, Stellvertretende DGB-Vorsitzende: „Das beste Rezept gegen den Fachkräftemangel ist eine qualitativ hochwertige und attraktive Ausbildung. Beim Sommer der Berufsausbildung können sich junge Menschen über die große Vielfalt der Berufe informieren und Betriebe aktiv um Nachwuchs werben. Wir appellieren an beide Seiten, die Beratungs- und Informationsangebote intensiv zu nutzen. Es gibt nach wie vor ein großes Potenzial an jungen Menschen, die gerne eine Ausbildung aufnehmen würden, dafür aber eine Chance brauchen. Im Zentrum aller Anstrengungen muss deshalb ein ausreichendes Angebot an Ausbildungsplätzen und die Besetzung der Plätze stehen.“

Informationen zum „Sommer der Berufsausbildung“ und zur Allianz für Aus- und Weiterbildung finden Sie hier.

Quelle: ZDH

Michael Thieme

Pressereferent Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0335 5619 - 108
Telefax: 0335 5619 - 279

michael.thieme@hwk-ff.de

Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg wird im Rahmen des Projektes „Fachkräftesicherung im Regionalen Wachstumskern (RWK) Frankfurt (Oder) / Eisenhüttenstadt“ für den Zeitraum 30. März 2022- 31. Dezember 2024 verschiedene Maßnahmen zur Nutzung von Potentialen bei der beruflichen Orientierung von jungen Menschen, bei der Ausbildung und Fachkräftesicherung im RWK entwickeln und umsetzen. Inhalt des Projektes sind dabei folgende Leistungen:

  1. Fortschreibung des Strategiepapiers aus dem Jahr 2018
  2. Bündelung, Zusammentragung und Veröffentlichung von bestehenden Angeboten vorrangig zur beruflichen Orientierung im RWK- Ausbau der Netzwerkarbeit
  3. Entwicklung und Durchführung von Veranstaltungsformaten zur beruflichen Orientierung von Jugendlichen mit dem Ziel, der Unterstützung des Übergangs von der Schule in den beruflichen Werdegang sowie die Gewinnung von „Rückkehrern“ in die Region des RWK und von Studienabbrechern für eine berufliche Ausbildung im RWK
  4. Verstetigung und Vernetzung der Aktivitäten zur Fachkräftesicherung mit Spezialisierung auf Metall- und Elektroberufe

Das Primärziel dieses Projektes ist es dabei, das Gesamtkonzept zur Fachkräftesicherung im RWK zu erneuern. Dabei sollen die Handlungsempfehlungen zur Fachkräftesicherung unter Berücksichtigung der neuen wirtschaftlichen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie, der Digitalisierung und der neuen Klimaziele fortgeschrieben werden. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Entwicklung einer neuen und innovativen Form der beruflichen Orientierung.

Festzustellen ist, dass junge Menschen auch in den letzten zwei Jahren der Corona-Pandemie im RWK- Gebiet gute Chancen hatten, einen Ausbildungsplatz zu finden. Nicht besetzte Ausbildungsplätze sind deshalb nicht nur die Folge der Corona-Pandemie. Vielmehr spielen hier die Verschiebung hin zu vollzeitschulischen Bildungsgängen, der demografische Wandel und konjunkturelle Unsicherheiten eine nicht unbedeutende Rolle. Junge Menschen tendieren aufgrund ihrer Unentschlossenheit, welchen beruflichen Werdegang sie einschlagen wollen, eher dazu, länger im Schulsystem zu verbleiben, um höhere Schulabschlüsse zu erwerben.

Aus diesen Gründen ist der Fachkräftebedarf bei den Unternehmen weiterhin hoch und wird die Wirtschaft auch künftig vor große Herausforderungen stellen. Zur Stabilisierung des Ausbildungsmarktes während und auch nach der Pandemie kommt es vor allem darauf an, Ausbildungsbetriebe zu unterstützen, ihr Ausbildungsangebot zu erhalten bzw. zu erhöhen und jungen Menschen eine Berufsorientierung zu geben. Dazu soll dieses Projekt beitragen.

© hwk-ff.de/Leif Kuhnert

Der Regionale Wachstumskern Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt ist einer der 15 Wachstumskerne in Brandenburg. Er hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt und kann dadurch gute Wachstumspotenziale für die Zukunft aufweisen. Das Gesamtkonzept zur Fachkräftesicherung im RWK aus dem Jahr 2011 wurde durch die Fortschreibung im Jahr 2018 aktualisiert. In diesem Zusammenhang wurde eine Bestandsaufnahme der bisherigen Aktivitäten zur Fachkräftesicherung vorgenommen und es erfolgte eine Identifizierung der künftigen Handlungsbedarfe. Dabei wurde das Thema Fachkräftesicherung als gemeinsame Aufgabe verschiedener Akteure verstanden. Es wurden die Rolle und die Aufgaben der kommunalen Akteure präzisiert und entsprechende Handlungsempfehlungen erarbeitet. Festgestellt wurde, dass die Fachkräftesicherung keine gesetzliche, originäre Aufgabe der Kommunen ist, sondern u. a. vorrangig in Zuständigkeit der privaten Akteure des Arbeitsmarktes sowie des beruflichen Aus- und Weiterbildungsmarktes (Unternehmen, Kammern, Bildungsdienstleister und Beschäftigten) liegt.

Stefanie Pense

Assistentin der Abteilung Berufsbildung

Telefon: 0335 5619 - 150
Telefax: 0335 5619 - 117

stefanie.pense@hwk-ff.de

Michaela Schmidt

Abteilungsleiterin

Telefon: 0335 5619 - 150
Telefax: 0335 5619 - 117

michaela.schmidt@hwk-ff.de

© regionalerwachstumskern.de

Gefördert aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ – GRW-Infrastruktur.

Jetzt anmelden und Auszubildende von Morgen in den Sommerferien kennenlernen.

Mit einem neuen Angebot will die WITO Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft mbH jungen Menschen im Barnim den „Raketenstart ins Berufsleben“ ermöglichen. Die Praktikumswoche bietet Unternehmen sowie Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich in den Sommerferien auch außerhalb der Schule kennenzulernen.

In der Praktikumswoche lernen junge Menschen jeden Tag in einer Woche ein neues Unternehmen kennen. Der Aktionszeitraum sind die gesamten Sommerferien. Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler flexibel teilnehmen und ihre Woche frei auswählen.

„Für die Unternehmen bietet die Praktikumswoche eine Chance, die Auszubildenden von morgen einfach und niederschwellig kennenzulernen“, erklärt Daniela Wegener von der WITO Barnim GmbH. „Wir laden Sie herzlich ein, sich jetzt über das Online-Portal der Praktikumswoche anzumelden und damit jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, in die verschiedenen Bereiche ihres Unternehmens reinzuschnuppern.“

Unter www.praktikumswoche.de/barnim können Unternehmen jetzt Stellen schalten. Der Organisationsaufwand wird durch die digitale und smarte Vermittlungsplattform auf ein Minimum begrenzt. Die Teilnahme ist sowohl für die Unternehmen als auch für die Schülerinnen und Schüler kostenlos. Finanziert wird die Praktikumswoche über die WITO selbst.

Agnieszka Sajduk

Beraterin Passgenaue Besetzung

Telefon: +49 335 5619 - 204
Telefax: +49 335 5619 - 117

agnieszka.sajduk@hwk-ff.de

OBLIGATORISCHE LEHRGÄNGE

G-MF/07

Gestalten, Formen und Beschichten eines Objektes mit werkstattgebundenen/stationären Arbeits- und Lackierverfahren
Lehrgangszeitraum: 2 Wochen
Lehrjahr: ab 1.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

FL1/04

Gestalten und Beschichten eines Fahrzeugteils oder einer Oberfläche
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 2.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

FL2/04

Dekorative Gestaltung und Lackierung eines Serienteiles oder eines Objektes
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 2.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

FL3/04

Instandsetzung eines Fahrzeuges oder eines Fahrzeugteiles zur Vorbereitung einer Lackierung
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 2.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

FL4/04

Reparaturlackierung eines Fahrzeuges oder Fahrzeugteiles
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 2.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

FL5/04

Design- und Effektlackierung eines Fahrzeuges, Fahrzeugteils oder Objektes
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 2.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

FL6/04

Gestaltung eines mobilen Werbeträgers
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 2.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

FL7/07

Instandsetzung eines Fahrzeugteiles aus Kunststoff mit anschließender Lackierung
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 2.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

FL8/07

Demontage, Reparatur, Lackierung und Montage von beschädigten Fahrzeugen und Karosserieteilen sowie Anbauteilen mit
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 2.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

FAKULTATIVER LEHRGANG

FL/PV

Prüfungsvorbereitung
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 3.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf
Kosten: 374 EUR

 

Fachrichtung: Gestaltung und Instandhaltung

OBLIGATORISCHE LEHRGÄNGE

MB1/04

Gestalten einer Fassade
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 2.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

MB2/04

Gestaltung eines Innenraumes
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 2.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

MB3/04

Gestalten eines Messestandes
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 2.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

MB4/04

Gestalten eines Ladengeschäftes
Lehrgangszeitraum: 1 Woche
Lehrjahr: ab 2.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf

FAKULTATIVE LEHRGÄNGE

G-MBF/03

Gestalten, Formen und Beschichten eines Objektes
Lehrgangszeitraum: 2 Wochen
Lehrjahr: ab 1.
Durchführungsort: Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, BBS Hennickendorf