Im Rahmen der Berufsausbildung zum/zur Kaufmann/-frau für Büromanagement schafft das Strukturmodell mit Wahlqualifikationen die Möglichkeit, im Rahmen der Ausbildung  eine nicht festgelegte Wahlqualifikation nach § 4 Absatz 3 der Büromanagementkaufleute-Ausbildungsverordnung – BüroMKfAusbV als Zusatzqualifikation zu vermitteln.

Für die Vermittlung der Zusatzqualifikation gilt die sachliche Gliederung der Anlage 1 Abschnitt B der Büromanagementkaufleute-Ausbildungsverordnung – BüroMKfAusbV entsprechend.

Die Zusatzqualifikation wird im Rahmen der Abschlussprüfung gesondert geprüft, wenn bei der Anmeldung zur Abschlussprüfung mitgeteilt wird, dass diese Prüfung durchgeführt werden soll und glaubhaft gemacht wird, dass die erforderlichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt worden sind. Das kann er, indem er als Nachweis den betrieblichen Ausbildungsplan vorlegt, in dem die Inhalte gemäß dem Ausbildungsrahmenplan enthalten sein müssen. Mit dem betrieblichen Ausbildungsplan ist somit der Nachweis der Vermittlung der Zusatzqualifikation erbracht und dokumentiert. Ferner können auch der Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) und ggf. Reporte den Erwerb der Zusatzqualifikation belegen.

Die Prüfung der Zusatzqualifikation wird in zeitlicher Nähe zur Abschlussprüfung, aber getrennt von ihr abgenommen. Die Prüfung der Zusatzqualifikation ist bestanden, wenn sie mit mindestens „ausreichend“ bewertet worden ist.

Bennet Zimmermann

Ausbildungsberater - MOL, LOS

Telefon: 0335 5619 - 158
Telefax: 0335 5619 - 117

bennet.zimmermann@hwk-ff.de

Jörg Wiesniewski

Sachbearbeiter Prüfungswesen

Telefon: 0335 5554 - 221
Telefax: 0335 5619 - 117

joerg.wiesniewski@hwk-ff.de

„Ziel ist, künftige Mitarbeiter für die fachgerechte Restaurierung und Reparatur der historischen Fahrzeuge zu sensibilisieren und zu qualifizieren“, sagt Andrea Zeus, die für das Projekt beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) verantwortlich ist.

Die Zusatzqualifikation für Old- und Youngtimertechnik startete im Handwerkskammerbezirk Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg mit dem Ausbildungsjahr 2012/2013. Die 9 Qualifizierungsbausteine (ZQ1 bis ZQ9)  sind neben den eigentlichen Inhalten der Ausbildungsverordnung zum KFZ- Mechatroniker während der Ausbildung zu vermitteln und beziehen sich auf Lernsituationen der Old- und Youngtimertechnik. Die einzelnen Lernorte sind der Kfz-Betrieb, die Berufsschule und die überbetriebliche Ausbildungsstätte. Für diese Zusatzqualifikationen ist zum bestehenden Ausbildungsvertrag eine Zusatzvereinbarung abzuschließen.

 

Unterstützend werden in der Berufsbildungsstätte Hennickendorf der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg  folgende fakultative Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen (ÜLU) zur Oldtimer-Restaurierung durchgeführt:

 

ZQOY1/11 – Motormechanik, Zündung und Elektrik

ZQOY2/11 – Kraftstoffförderung, Vergaser, Otto- und Diesel-Einspritzsysteme

ZQOY3/14 – Räder, Radaufhängung, Lenkung und Bremsen.

 

Nach Beendigung der Gesellenprüfung Teil I und Teil II nach Vorgaben der Prüfungsbedingungen der Ausbildungsverordnung erfolgt jeweils eine zusätzliche Zertifikatsprüfung Teil I und Teil II in praktischer und schriftlicher Form. Erstmalig fand die Zertifikatsprüfung Teil I im Juni 2014 in der  Berufsbildungsstätte Hennickendorf statt.

 

Ziel der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg ist es, die Zusatzqualifikation für Old- und Youngtimertechnik dauerhaft zu etablieren.

Jörg Wiesniewski

Sachbearbeiter Prüfungswesen

Telefon: 0335 5554 - 221
Telefax: 0335 5619 - 117

joerg.wiesniewski@hwk-ff.de