Zwei Wochen seien viel zu kurz, sagt Léo Imbert- Piquemal, Tischlerlehrling im zweiten Lehrjahr. Einarbeiten koste Zeit, sagt auch sein Betreuer bei der Tischlerei Winter, Herr Schneider. Er habe selber schon an Austauschprogrammen teilgenommen. „Das Erweitert den Horizont.“ Eine Aussage, die Mateusz Krzyzanowski, Mobilitätsberater der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, häufig hört, wenn er die Betriebe besucht, in denen die Praktikanten untergebracht sind.

Zwölf Lehrlinge – darunter Anla­genmechaniker, Maurer, Metallbauer, Schweißer und Tischler – konnte er erfolgreich an acht Mitgliedsbetriebe ver­mitteln. Neben der Tischlerei Winter hießen die STAMA Stahl-und Maschinenbau Bad Saarow GmbH, die Tischlerei Schoppe in Bad Saarow, die HTS Müllroser Hoch-, Tief- und Straßenbau GmbH, die Modellbau Stein GmbH, die Tischlerei Netzker und die Rema Haustechnik GmbH die jungen Franzosen willkom­men. Eine Ausnahme machte Gérard Sueur, der Metallbauer und Schweißer macht zurzeit seinen Meister und konnte seine Erfahrungen aus dem eigenen Betrieb in Frankreich bei der Peter Bönisch & Steffen Bönisch GbR einbringen.

Das größte Hindernis sei die Sprache gewesen, das geben die frankfurter Betriebe und die französischen Lehrlinge gleicher­maßen zu. Doch mithilfe von Smartphone-Apps und mit „Hän­den und Füßen“ hätte die Kommunikation geklappt. Wenn man in den Betrieben nachfragt, warum sie sich für eine Aufnahme eines oder sogar dreier Lehrlinge, wie die HTS GmbH, ent­schieden hat, antworten die meisten Firmeninhaber, dass es eine Bereicherung für den Betrieb ist. Der ein oder andere Meister spiele auch schon mit dem Gedanken, die eigenen Lehrlinge für ein Praktikum ins Ausland zu schicken.

Die Zurückhaltung bei den deutschen Lehrlingen während der Lehre an einem Austauschpraktikum teilzunehmen, sei aber stärker, weiß Mateusz Krzyzanowski, der wieder in den Planungen für den nächsten Austausch steckt.

Hier die Steckbriefe der Lehrlinge

Mateusz Krzyzanowski

Mobilitätsberater

Telefon: 0335 5619 - 169
Telefax: 0335 5619 - 117

Mateusz.Krzyzanowski@hwk-ff.de

aktuell BMWi_Fz_2017_Web2x_de

Die Handwerkskammer möchte sich bei den an diesem Projekt teilnehmenden Handwerksbetrieben recht herzlich bedanken:

  • STAMA Stahl- und Maschinenbau Bad Saarow GmbH
  • Peter Bönisch & Steffen Bönisch GbR
  • Modellbau Stein GmbH
  • Steffen Schoppe
  • Uwe Netzker
  • Andreas Winter
  • Rema Haustechnik GmbH
  • HTS Müllroser Hoch-,Tief- und Straßenbau GmbH

Die Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg hat gemeinsam mit der Chambres de Métiers et de l’Artisanat du Tarn vom 13. bis 26. März 2022 ein Auslandspraktikum für Jugendliche aus Ostbrandenburg in Albi (Frankreich) organisiert und durchgeführt.  Neun Lehrlinge und ein Junggeselle aus verschiedenen Gewerken haben in sehr intensiven zwei Wochen in französischen Handwerksbetrieben gearbeitet und berufliche Erfahrungen gesammelt.

Die Gruppe wurde von der Mobilitätsberatung der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) begleitet. In einem eintägigen Vorbereitungskurs im Vorfeld des Auslandspraktikums wurden wichtige Tipps und Gegebenheiten vor Ort mit den Jugendlichen besprochen. Jeder Teilnehmer erhielt dabei ein Handout mit Hinweisen und Tipps, um während des Aufenthaltes in Frankreich auch ohne Sprachkenntnisse mit den dortigen Gegebenheiten umgehen zu können. Nach der ersten Praktikumswoche reisten Michaela Schmidt – Leiterin der Abteilung Berufsbildung und der Handwerkskammerpräsident Wolf-Harald Krüger nach Albi, um die Partnerkammer zu besuchen und die erste Woche des Aufenthaltes der Jugendlichen auszuwerten. Sie wurden begleitet von einer Gruppe mit fünf Ausbildern aus Betrieben unseres Kammerbezirkes.  Diese hatten die Möglichkeit, sich mit Fachkollegen aus Frankreich über die Bildungssysteme beider Länder auszutauschen. Im Rahmen dieser Ausbilderreise durften die Ausbilder an einem gemeinsamen Projekt im Bildungszentrum der Kammer aus Albi arbeiten, es wurden Betriebsbesuche organisiert und das Bildungssystem in Frankreich vorgestellt.

Erstmalig wurde eine Ausbilderreise und Auslandspraktika am gleichen Ort und zum gleichen Zeitpunkt im Ausland durchgeführt. Eine Win-Win Situation für alle Beteiligten!  Erfahrungen der letzten Auslandspraktika von Lehrlingen und jungen Fachkräften haben gezeigt, dass die oft anderen Arbeitsbedingungen, die Fremdsprache und die Begegnung mit einer anderen Kultur vielen Teilnehmern mehr Selbstbewusstsein geben hat. Auch die Betriebe, die ihre Lehrlinge und Junggesellen ins Ausland schicken, profitieren davon, da die Jugendlichen mit neu gewonnener Motivation nach Deutschland zurückkehren.

Hier die Steckbriefe der Lehrlinge

Mateusz Krzyzanowski

Mobilitätsberater

Telefon: 0335 5619 - 169
Telefax: 0335 5619 - 117

Mateusz.Krzyzanowski@hwk-ff.de

aktuell BMWi_Fz_2017_Web2x_de

Die Handwerkskammer möchte sich bei den an diesem Projekt teilnehmenden Handwerksbetrieben recht herzlich bedanken:

  • HNE Hochschule für nachhaltige Entwicklung (FH) Eberswalde
  • Anika Breetsch
  • Erste Prenzlauer Maler GmbHH
  • Melanie Pethe
  • Krüger & Krüger Ingenieurbau GmbH
  • Makrü-Bau GmbH
  • Modellbau Stein GmbH
  • Robert Engelhardt – Der Elektromeister GmbH

Forza Vicenza – Auslandspraktikum gestartet!

Das Auslandspraktikum in Vicenza ist gestartet. Die ostbrandenburgischen Lehrlinge haben sich in den Gastfamilien eingelebt und starten jetzt mit unserem Partner #EUROCULTURA in eine spannende Zeit bei italienischen Handwerksbetrieben. Wir wünschen gutes Gelingen.

Arbeitsbericht Hannes Albrecht

Zuallererst möchte ich mich bei der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg und Mateusz Krzyzanowski , dem Mobilitätsberater, der mir bei allen Fragen, die ich bezüglich des Praktikums oder des Aufenthaltes hatte, mit Rat und Tat zur Seite stand. Ebenfalls möchte ich meinem Ausbildungsbetrieb, der Drei Schilde Gebäudeservice GmbH & Co. KG, danken, der mir die Gelegenheit gab, am Auslandspraktikum teil zu nehmen.

Nach Ablauf der drei Wochen Italien kann ich sagen: Es hat sich gelohnt! Währen meines Aufenthalts gab es sehr anstrengende Tage und Tage die schnell vorüber gingen. Im Nachhinein fällt mir aber nichts Negatives ein, was ich aus meiner Sicht darüber berichten könnte. Die Kammer hat den Ablauf gut organisiert. Sehr gut gefiel es mir, dass ich zusammen mit anderen Azubis in einer WG wohnte. Ich musste mich also mit den anderen arrangieren was die alltäglichen Abläufe nach der Arbeit anging. Dazu gehörten auch die Abende in der Gemeinschaftsküche oder die gemeinsamen Ausflüge in die Stadt und aufs Land. Die ich in Erinnerung behalten werde.

Mein Ausbildungsbetrieb lag innerhalb des Stadtgebietes, so dass ich keine Schwierigkeiten hatte, die Treffpunkte zu erreichen, von denen es zu den jeweiligen Baustellen ging. Ich hatte das Glück, in den drei Wochen mit dem Geschäftsführer des italienischen Malerbetriebes zu arbeiten. Die Arbeiten waren sehr abwechslungsreich. Zu meinem Erstaunen war die erste Baustelle eine Luxusvilla aus dem 18. Jahrhundert. Danach arbeitete ich u.a. in Privatwohnungen, Leerwohnungen (vor der Fertigstellung), an Hausfassaden im Sockelbereich, Treppenhäusern und zu guter Letzt an der Fassade eines Einfamilienhauses.

Ich erlernte die Anwendung der venezianischen Spachteltechnik, die in Italien erstaunlicherweise zum Standard in Innenräumen gehört. Wir rüsteten zusammen eine Fassade ein und verputzten diese anschließend.

Der Aufenthalt in Vicenza half mir selbständiger und zielorientierter zu werden. Ich konnte mich sehr gut auf Englisch mit den italienischen Kollegen verständigen. Die eine oder andere italienische Vokabel lernte ich auch – für mehr reichte die Zeit leider nicht.

Die Atmosphäre in Vicenza war einfach einmalig. In den ersten Tagen hatte ich noch die deutsche Arbeitsweise im Blut, was natürlich meinen Kollegen vor Ort auffiel. Sie sagten, ich solle mich nicht abhetzen. Was für mich anfangs etwas schwierig war, sich aber letzten Endes dann doch einspielte. Meine italienischen Kollegen waren aber keinesfalls gemächlich in dem was er tut. Sie arbeiteten mit viel Freude und legten sehr viel Wert auf das Erscheinungsbild. Deshalb wird bei größeren Bauvorhaben zuerst der genaue Ablauf erörtert, sodass es zu keinen Problemen kommt.

Ich hatte in der ersten Woche noch einige Schwierigkeiten, hauptsächlich wegen der Sprachbarriere. Aber spätestens in der zweiten und dritten Woche hatte ich regelrechten Spaß am Arbeiten mit meinen italienischen Kollegen. Die Ruhe und Gelassenheit gegenüber den anfallenden Aufgaben fehlt mir schon jetzt. Jetzt nach dem Auslandspraktikum gehe ich die Dinge wesentlich gefasster und selbstsicherer an.

Ich kann diese Auslandserfahrung in meiner Branche nur weiter empfehlen. Bekäme ich solch ein Angebot wieder, wäre meine Antwort ein klares Ja.

Sabrina Hass

Alicia Schliebener

Anne-Lena Grünert

Hannes Albrecht

Jonas Bobertag

Marlon Streich

Theo Krechlok

Mateusz Krzyzanowski

Mobilitätsberater

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Eine Haustür, so wie sein Vater Dirk und sein älterer Bruder Maik vor ihm, wollte Kai Haseloff nicht als Gesellenstück bauen – so viel war klar. Er dachte mehr an ein Möbelstück mit mehr Gestaltungsspielraum. Zunächst plante er eine Kommode für seine Eltern, doch sein sein Vater riet ihm, etwas für sich selbst zu konstruieren. Und was lag da näher als ein Schreibtisch, an dem er die Dateien für die CNC-Fräse schreiben könnte, die die Familientischlerei erst kurz vorher erworben hatte?

Die entscheidende Idee kam Kai Haseloff während eines Waldspazierganges. Er war gerade in der grenzenlosen Natur seiner Heimat unterwegs, der Schorfheide nördlich von Berlin, als ihm auf einmal der bestimmte Winkel auffiel, in dem Äste sich gabeln. Das wären auch perfekte Schreibtischfüße, dachte er.

Es folgten 103 Stunden voller Hingabe, um den Tisch aus massiver Eiche zu vollenden. „Die Idee war, dieses schwere Material, leicht und elegant erscheinen zu lassen.“ Kai Haseloff hat dafür die Tischplatte schräg abgeflacht und auch sonst mit liebevollen handwerklichen Details versehen. So kommt der moderne Schreibtisch fast vollständig ohne Schrauben aus, die Verbindungen zwischen Füßen und Platte sind mit durchgestemmten Zapfen versehen. In den Schubkasten, der auf klassischen Holzleisten läuft und sich Push-To-Open öffnen lässt, ist sogar ein geheimes Fach integriert. „Anfangs hatte ich nicht damit gerechnet, dass er so gut ankommt“, erzählt der 20-Jährige. Doch als sich selbst Mitglieder der Prüfungskommission auf den Boden legten, um alle Details des Tisches zu begutachten, dämmerte ihm, dass er etwas besonderes geschaffen hatte.

Seitdem hat der Tisch, der nach seinem Urururopa Franz Friedrich benannt ist, der das Familienunternehmen im Jahr 1859 gründete, für ordentlich Furore gesorgt. Haseloff gewann beim Wettbewerb Die gute Form auf Landesebene den zweiten Preis und ist nun zum Bundeswettbewerb zugelassen. Sein Vater entschied zudem, aus dem Entwurf eine eigene kleine Möbelserie zu machen. Wer möchte, kann nun sowohl den Schreibtisch, als auch einen Esstisch, einen Wohnzimmertisch und eine Sitzbank im gleichen Design aus Massivholz bei der Tischlerei erwerben.

Jetzt folgt der Meister

Kai Haseloff, der in seiner Freizeit gern Schach spielt, erhielt durch seinen Erfolg eine Begabtenförderung. Damit will er nun einen Teil seiner Meisterausbildung finanzieren, die er im Januar in Berlin begonnen hat. Wenn er damit fertig ist, plant er in den Familienbetrieb zurückzukommen, um den Möbelbau, vor allem im Massivholzbereich weiter voranzutreiben. Zusammen mit seinem vier Jahre älteren Bruder Maik will er das Traditionsunternehmen fit für die Digitalisierung machen. „Mit dem Kauf der CNC-Fräse haben wir gute Voraussetzungen geschaffen, unsere über 160-jährige Geschichte auch in Zukunft erfolgreich weiterzuschreiben“, sagt der Groß Schönebecker.

Autor: Robert Iwanetz

Stefanie Pense

Assistentin der Abteilung Berufsbildung

Telefon: 0335 5619 - 150
Telefax: 0335 5619 - 117

stefanie.pense@hwk-ff.de

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Am Mittwoch großer Bahnhof in der Potsdamer Staatskanzlei:  Der „Brandenburgische Ausbildungspreis 2019“ für vorbildliches Engagement in der betrieblichen Ausbildung geht an die Modellbau Stein GmbH aus Frankfurt an der Oder. Der Preis ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert. Die Preise wurden von Vertreterinnen und Vertretern des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses übergeben.

Laudatio

 

Die Preisträger sind:

LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG (Cottbus)
Wohnbau GmbH Prenzlau (Uckermark)
ESB Schulte GmbH & Co. KG (Luckenwalde, Teltow-Fläming)
Asphalt Straßenbau Gesellschaft mbH (Kolkwitz, Spree-Neiße)
Modellbau Stein GmbH (Frankfurt (Oder)
Autohaus Mothor GmbH (Brandenburg an der Havel)
Wendelmuth Rechtsanwälte – Fachkanzlei für Erb- und Familienrecht (Falkensee, Havelland)
1. Lorberg Baumschulerzeugnisse GmbH & Co. KG (Ketzin OT Tremmen, Havelland)
Städtisches Klinikum Brandenburg GmbH (Brandenburg an der Havel)
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH (Cottbus)
ASB Ortsverband Lübbenau/Vetschau e. V., (Vetschau/Spreewald, Oberspreewald-Lausitz).

Die Preisträger zeichnen sich durch eine herausragende Qualität und Kontinuität in der Ausbildung aus, nutzen innovative Ausbildungselemente, engagieren sich ehrenamtlich, unterstützen besonders benachteiligte Jugendliche, darunter auch Menschen mit Migrationshintergrund, oder schaffen Ausbildungsplätze für junge Menschen mit einer Behinderung.

Dr. Friederike Haase, Leiterin der Abteilung Arbeit im Ministerium und Vorsitzende der Jury des Ausbildungspreises 2019, sagte u. a. bei der Verleihung: „Die Preisträgerinnen und Preisträger engagieren sich mit viel Einfallsreichtum und Entschlossenheit für junge Menschen, ermöglichen ihnen einen erfolgreichen Berufsstart. Gleichzeitig investieren sie in die Fachkräftesicherung und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. Mit dem Preis wollen wir mehr Betriebe ermutigen, sich aktiv an der beruflichen Ausbildung zu beteiligen. Das Land unterstützt sie mit Instrumenten wie ‚Assistierte Ausbildung Brandenburg‘ oder ‚Servicestellen Verbundausbildung‘. Diese helfen Betriebe nicht nur im Prozess der Ausbildung, sondern auch dabei, freie Ausbildungsplätze erfolgreich zu besetzen.“

76 Unternehmen haben sich in diesem Jahr für den Ausbildungspreis beworben, der zum 15. Mal vom Arbeitsministerium ausgelobt wurde. An der Festveranstaltung in der Potsdamer Staatskanzlei nahmen etwa 130 Gäste teil.

Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke und ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung. Der Wettbewerb wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert.

BAP 2019 (C) Benjamin Maltry-_MG_5666_Gruppe

Foto: Benjamin Maltry

Michael Thieme

Pressereferent Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0335 5619 - 108
Telefax: 0335 5619 - 279

michael.thieme@hwk-ff.de

Arbeitsbericht Christian Seelig

Hi! Ich bin Christian und ich mache gerade meine  dreieinhalbjährige  Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei der KDH Energie- und Versorgungstechnik GmbH aus Frankfurt (Oder). Ich nahm an einem dreiwöchigen Auslandspraktikum in Turku (Finnland), der Mobilitätsberatung der Handwerkskammer, teil.  Ich bin mit zwei weiteren Auszubildenden,  am 9. Juni 2019 nach Finnland gereist. Die Reise verlief sehr gut, da wir von Berlin-Tegel direkt nach Helsinki geflogen sind. Die weitere Reise nach Turku ging mit einem Shuttlebus.  Am gleichen Tag haben wir auch unseren Ansprechpartner  vor Ort, Vesa Laakso von Nova Talent,  kennengelernt. Die Organisation des Praktikums sowie Betreuung vor Ort waren sehr gut. In meinem Praktikumsbetrieb Saipu oy herrschte ein sehr gutes Arbeitsklima. Die Mitarbeiter von Saipu oy waren sehr freundlich und hilfsbereit, obwohl die Finnen sehr ruhig und zurückhaltend sind J. Wenn es Probleme gab, dann wurde immer  eine Lösung gefunden. Die Arbeitsweise  und die Arbeitsmethoden die  dort angewandt wurden sind teilweise anders als in Deutschland. Ich habe vorwiegend bei der Sanierung eines Krankenhauses mitgearbeitet. Es hat mir wirklich Spaß gemacht. Der Praktikumsbetrieb hat sich gut um mich  gekümmert und ich hatte einen festen Ansprechpartner dort. Somit funktionierte die Kommunikation während des Praktikums einwandfrei.

Da ich kein Finnisch spreche war ich gezwungen mich auf Englisch zu verständigen. Meine Englischkenntnisse haben sich dadurch verbessert! Das Projekt soll auch Selbstständigkeit fördern und ich bin tatsächlich selbständiger geworden. Turku ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und am meisten hat mich das Handwerkerdorf  (LUOSTARINMÄKI) beeindruckt.

Ein Auslandspraktikum würde ich  jedem empfehlen. Warum? Einfach um zu sehen wie man im Ausland arbeitet.

Mateusz Krzyzanowski

Mobilitätsberater

Telefon: 0335 5619 - 169
Telefax: 0335 5619 - 117

Mateusz.Krzyzanowski@hwk-ff.de

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Schule vorbei? Ausbildungsplatz gesichert? Dann hast Du die Möglichkeit, ab August 2019 mit dem neuen Azubiticket des VBB 24 Stunden an jedem einzelnen Tag im Jahr mit Bus und Bahn durch Brandenburg und Berlin zu fahren … 

Ab dem 1. August 2019 gibt es für Auszubildende in Brandenburg und Berlin ein neues VBB-Abo Azubi für 365 Euro pro Jahr. Damit kannst du alle öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten VBB-Netz nutzen – rund um die Uhr, ein ganzes Jahr lang.

Das Ticket gibt es im Abonnement für zwölf Monate und mit monatlicher Abbuchung der Raten. Es kann jährlich verlängert werden, wenn die Voraussetzungen weiter erfüllt werden. Um das VBB-Abo Azubi zu erhalten, muss ein Berechtigungsnachweis vom Ausbildungsträger (das sind Berufsschulen bei einer Beschulung im Land Brandenburg oder Berlin oder die zuständigen Stellen – z. B. die Handwerkskammer – bei einer Beschulung außerhalb von Berlin und Brandenburg)  bestätigt und dem Verkehrsunternehmen VBB vorgelegt werden. Auf dem Berechtigungsnachweis bestätigt der Ausbildungsträger durch Stempel, Unterschrift und Aufbringen eines Hologramm-Aufklebers, dass die Voraussetzungen vorliegen.

Hinweis: Für Auszubildende, die kein VBB-Abo Azubi beantragen können oder lieber Monatskarten bzw. 7-Tage-Karten nutzen möchten, stehen weiterhin alle bisherigen Tarifangebote für Auszubildende im VBB-Tarif zur Verfügung.

Zum Erwerb des neuen VBB-Abo Azubi berechtigt sind neben Auszubildenden auch SchülerInnen in berufsqualifizierenden Bildungsgängen (Vollzeit), BeamtenanwärterInnen sowie TeilnehmerInnen von Freiwilligendiensten, wenn ihre Ausbildung mindestens zwölf Monate umfasst.

Weitere Informationen zum VBB-Abo Azubi gibt es unter vbb.de/aboazubi

Bei Rückfragen zum Azubiticket wende Dich an die Abteilung Berufsbildung der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg.

Stefanie Pense

Assistentin der Abteilung Berufsbildung

Telefon: 0335 5619 - 150
Telefax: 0335 5619 - 117

stefanie.pense@hwk-ff.de