Guter Start ins neue Ausbildungsjahr


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Zum August oder auch September beginnt das neue Ausbildungsjahr und damit für viele Jugendliche ein neuer Lebensabschnitt. Auch wenn angehende Azubis keine Schultüte mehr brauchen, ist eine gute Vorbereitung vor Ausbildungsstart hilfreich.

Damit sich Ihre zukünftigen Lehrlinge schnell im Ausbildungsbetrieb eingewöhnen, können Sie, als Ausbildender von Anfang an behilflich sein.

  1. Willkommensschreiben schicken

Ein Willkommensschreiben vor Ausbildungsbeginn hilft dem Azubi sich auf den ersten Arbeitstag vorzubereiten – und nimmt ihm womöglich einen Teil der Nervosität. Im Schreiben sollten Hinweise zum Ablauf stehen. Wann soll der Jugendliche da sein? Was soll er mitbringen? Welche Kleidung wäre angemessen? Wo und bei wem soll er sich anmelden? Auch eine Imagebroschüre oder Produktmappe kann dem Willkommensschreiben beigelegt werden.

  1. Kennenlerntag

Alternativ oder ergänzend zum Willkommensschreiben können Ausbildungsbetriebe ihre künftigen Azubis schon ein paar Wochen vor Ausbildungsbeginn in den Betrieb einladen. Etwa zu einem kleinen Betriebsrundgang.

  1. Willkommensmappe für Azubi erstellen

Gut ist es, eine Willkommensmappe vorzubereiten, in welcher der Lehrling alle wichtigen Informationen zum Unternehmen findet und die am ersten Tag ausgehändigt wird. Informationen könnten zum Bespiel Regelung der Arbeits- und Pausenzeiten, Regelung zur Krankschreibung, Übersicht der Mitarbeiter und die allgemeinen Betriebsregeln des Unternehmens sein.

  1. Arbeitsplatz vorbereiten

Hat der Azubi einen eignen Arbeitsplatz, sollte dieser vorbereitet sein. Gleiches gilt für den Spint oder E-Mail-Konten. Muss während der Arbeitszeit Arbeitsschutzkleidung getragen werden, sollte auch diese bereits bereitliegen.

  1. Begrüßung ist Chefsache

In der Regel sollte immer der Chef neue Mitarbeiter willkommen heißen – das gilt auch bei Azubis. Es zeigt gleich zu Beginn der Ausbildung, dass auch die Lehrlinge wertgeschätzt werden. Der zuständige Ausbilder kann die Aufgabe übernehmen, sollte der Betriebsinhaber oder Geschäftsinhaber einmal verhindert sein.

  1. Betriebsrundgang

Bevor es mit der richtigen Arbeit losgeht, sollte der Lehrling erst einmal eine Betriebsführung bekommen. So findet er sich schnell alleine zurecht und fühlt sich nicht verloren. Dabei sollte der Azubi zumindest alle für ihn wichtigen Räume sehen.

  1. Kollegen vorstellen

Die Betriebsführung ist eine gute Gelegenheit, gleich die Kollegen kennenzulernen. Vor allem sollte für den Azubi schnell klar sein, wer seine Ansprechpartner sind. Denn er muss wissen, an wen er sich mit welchen Fragen wenden kann – sonst fragt er womöglich gar nicht.

 

  1. Kommunikation im Betrieb

Ausbilder sollten ihrem Auszubildenden so früh wie möglich klarmachen, dass es sie interessiert, wie es ihm geht, wie es ihm gefällt und womit er sich eventuell schwertut.

Wichtig ist: auf Augenhöhe miteinander sprechen und aktives Zuhören von allen.

Michaela Bergemann

Ausbildungsberaterin UM, BAR

Telefon: 03334 381 - 795 oder Mobil: 0151 57145814
Telefax: 0335 56577-371

michaela.bergemann@hwk-ff.de

Gunnar Schulz

Ausbildungsberater Frankfurt (Oder)

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gunnar.schulz@hwk-ff.de

Bennet Zimmermann

Ausbildungsberater - MOL, LOS

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